Bundesliga

Union Berlins Max Kruse: "Stehen nicht zu Unrecht da oben"

Union-Coach Fischer freut sich über Standards

Kruse: "Wir stehen nicht zu Unrecht da oben"

Es läuft für sie und Eisern Union: Max Kruse und Grischa Prömel (re.).

Es läuft für sie und Eisern Union: Max Kruse und Grischa Prömel (re.). imago images/Contrast

"Wir haben ein sehr starkes Spiel gemacht und hochverdient gewonnen", stellte Kruse bei DAZN fest und wies darauf hin, dass man "höher hätte gewinnen können". Der Spielmacher lobte den Spielplan seiner Elf. "Wir wussten, dass wir den einen oder anderen langen Ball spielen müssen, weil wir hinten raus nicht so die spielerischen Qualitäten haben", erklärte Kruse und meinte: "Wir sind über die zweiten Bälle gefährlich gewesen, weil wir mit Taiwo (Awoniyi) und Sheraldo (Becker) zwei schnelle Spieler haben, die auch körperbetont spielen können."

Trainer Urs Fischer lobte indes, dass "die Mannschaft den Plan toll umgesetzt" habe und freute sich darüber, dass "es mit den Standards endlich geklappt hat". In der Tat fielen beide Treffer nach ruhenden Bällen - und an beiden war auch Timo Baumgartl beteiligt, seines Zeichens für Torverhinderung zuständig. Entsprechend glücklich zeigte sich der Abwehrmann. "Ich komme nicht so oft in Abschlusssituationen, deswegen bin ich umso glücklicher."

So oder so, "die Rechnung ist aufgegangen", stellte Kruse fest und schob noch eine Erkenntnis hinterher: "Wenn man Leipzig so bespielt, wie wir es getan haben, dann zeugt das davon, dass wir guten Fußball im Moment spielen. Wir stehen nicht zu Unrecht da oben."

drm