Handball

Krimi in den letzten Sekunden: Semper rettet Flensburg ein Remis

PSG und Veszprem landen Comeback-Siege

Krimi in den letzten Sekunden: Semper rettet Flensburg ein Remis

Überschwänglicher Jubel nach seinem Ausgleichstreffer: Franz Semper rettete Flensburgs Last-Second-Remis.

Überschwänglicher Jubel nach seinem Ausgleichstreffer: Franz Semper rettete Flensburgs Last-Second-Remis. imago images

Franz Semper hat der SG Flensburg-Handewitt in der Vorrunde der Champions League ein Remis gerettet: Kurz vor dem Abpfiff erzielte der 23-jährige Linkshänder am Mittwochabend den Treffer zum 29:29 (13:11) gegen den HC Brest aus Belarus. Beste Werfer waren mit jeweils sieben Treffern Göran Sögard Johannessen und Marius Steinhauser für Flensburg sowie Maxim Baranau und Marko Panic für Brest. Mit der letzten Aktion sorgte Semper für den umjubelten Ausgleich.

Ein Wermutstropfen für den deutschen Meister von 2018 und 2019 war die Verletzung von Spielmacher Jim Gottfridsson, der schon früh mit einer Oberschenkelblessur ausgeschieden war. Am Sonntag will die SG gegen den TVB Stuttgart ihre Serie in der Bundesliga auf 41 Heimsiege hintereinander ausbauen.

Veszprem schlägt eindrucksvoll zurück

Im anderen frühen Spiel der Gruppe A gelang PSG der erst zweite Sieg in der Gruppenphase. Und das trotz eines Vier-Tore-Rückstandes zur Pause in Porto (12:16). Am Ende siegten die Franzosen mit 34:31. Ähnlich schwer tat sich in Gruppe B lange der ungarische Spitzenklub Veszprem, der in Aalborg beim Seitenwechsel mit 16:18 zurücklag. Dann aber drehte der Gast auf und gewann letztlich gar mit sechs Treffern (33:27). Für Veszprem war es bereits der fünfte Sieg im sechsten Spiel, zumindest über Nacht übernahm der 26-malige ungarische Meister die Tabellenführung in Gruppe B. Am Donnerstag (18.45 Uhr) könnte Barcelona mit einem Remis oder Erfolg in Kiel wieder vorbeiziehen.

Das Flensburger Remis im Stenogramm:

SG Flensburg-Handewitt - HC Brest 29:29 (13:11)

Tore für Flensburg: Johannessen 7, Steinhauser 7/1, Semper 6, Jöndal 5, Larsen 3, Sikosek Pelko 1
Tore für Brest: Baranau 7/5, Panic 7, Schumak 4, Vranjes 4, Schkurinskij 3, Wajlupau 3/2, Jurynok 1
Strafminuten: 4 / 4

msc

Vier Deutsche: Die Champions-League-Sieger seit 2000