Bundesliga

Kramer gegen Rode: TV-Bilder rufen den DFB auf den Plan

Spuckattacke bei Frankfurt gegen Gladbach?

Kramer gegen Rode: TV-Bilder rufen den DFB auf den Plan

In Frankfurt im Fokus: Christoph Kramer.

In Frankfurt im Fokus: Christoph Kramer. imago images

Der Verband ist dabei, sich weitere TV-Bilder zu besorgen, um Aufschluss zu bekommen, wie weit Christoph Kramer von Sebastian Rode entfernt war, als er in dessen Richtung spuckte. Der Schalker Ozan Kabak war erst im September wegen einer ähnlichen Szene für vier Spiele gesperrt worden.

Angesichts der Dramatik der Partie (3:3) war die Szene in der 82. Minute zunächst kaum jemandem aufgefallen. Seit Mittwoch wird jedoch in den sozialen Netzwerken intensiv diskutiert, wie das Verhalten von Kramer gegen Rode speziell in Corona-Zeiten einzuschätzen sei. In der "Sky"-Übertragung war am Rande zu sehen, wie der Gladbacher in Richtung des Frankfurters spuckt.

Der DFB hat weitere TV-Bilder angefordert

Die Entfernung zwischen beiden Spielern lässt sich in der Tele-Perspektive nur schwer abschätzen. Deshalb hat der DFB weitere TV-Bilder, unter anderem die der Führungskamera, angefordert. Von der Sichtung hängt ab, ob der Kontrollausschuss ein Verfahren wegen krass sportwidrigen Verhaltens eröffnet.

Befand sich Rode in Spuckweite, droht Kramer eine empfindliche Strafe. Ende September war Schalkes Kabak zu vier Spielen Sperre und 15.000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Er hatte im Spiel gegen Werder Bremen in Richtung seines Gegenspielers Ludwig Augustinsson gespuckt; der Schiedsrichter hatte auf Nachfrage erklärt, diese Szene nicht gesehen zu haben, weshalb der DFB-Kontrollausschuss nachträglich ermitteln und Anklage erheben konnte.

- Anzeige -
Gewinne das limitierte Jubiläums-Trikot zum 120-jährigen Bestehen von Borussia Mönchengladbach!

Michael Ebert

Dreimal Bayer und einmal die Bestnote: Die kicker-Elf des 12. Spieltags