Bundesliga

Kovac: "Der Fußball ist der Verlierer"

Frankfurt: Aigner meldet sich im Training zurück

Kovac: "Der Fußball ist der Verlierer"

Hat das schwere Derby in Darmstadt vor der Brust: Niko Kovac.

Hat das schwere Derby in Darmstadt vor der Brust: Niko Kovac. Getty Images

"Ganz okay", so Meier, sei das erste Lauftraining am Rande der Übungseinheit der Mannschaft gewesen, er zum ersten Mal nach seiner Knieoperation im Kreise der Spieler unterwegs. "Er hat seine Übungen am Rande gemacht und ein bisschen zugeschaut", sagte Kovac nach der nicht-öffentlichen Einheit. Die Eintracht hofft auf die Rückkehr des Goalgetters am 34. Spieltag und in etwaigen Relegationsspielen.

Mittendrin statt nur dabei war Aigner, der am Mittwoch gefehlt hatte, weil ihm schwummrig war. "Er macht einen guten Eindruck. Mal schauen, wie es morgen ist, aber ich gehe davon aus, dass er in Darmstadt zur Verfügung steht", so der Trainer. Ob er ihn von Anfang an bringt, ist indes offen: "Wie vergangene Wochen bei Carlos Zambrano werden wir nicht das Risiko eingehen, frühzeitig wechseln zu müssen, gegebenenfalls kommt er besser von der Bank." Als Alternativen stehen Sonny Kittel und Mijat Gacinovic bereit.

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Kovac: Erfahrung mit Spielen ohne Fans

Dass die Eintracht am Böllenfalltor am Samstag (15.30 Uhr, LIVE bei kicker.de) ohne eigene Fans antreten muss, bedauert Kovac: "Es ist traurig und ich hätte sie gerne dabei gehabt." Gleichzeitig zeigte er aber auch Verständnis für die Sicherheitskräfte. "Wenn es soweit gekommen ist, dass Zuschauer ausgeschlossen werden, dann ist damit niemand geholfen und der Fußball ist der Verlierer". Das Gefühl ohne Fans ist dem 44-Jährigen nicht unbekannt. Im Mai 2015 musste er als Trainer der kroatischen Nationalmannschaft ein Geisterspiel gegen Italien (1:1) erleben, die UEFA hatte Kovacs Heimatland wegen Krawallen dazu verurteilt.

Michael Ebert