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AS Monaco: Niko Kovac tritt trotz Sieg gegen PSG auf die Bremse

Monaco-Trainer bremst nach Sieg in Paris

Kovac: "Eine berechtigte Frage, aber es ändert sich nichts"

Behielt im Duell mit Mauricio Pochettino die Oberhand: Niko Kovac.

Behielt im Duell mit Mauricio Pochettino die Oberhand: Niko Kovac. imago images

Zweimal in einer Saison gegen Paris-Saint Germain gewinnen, das muss man erstmal schaffen. Hat nämlich lange niemand. Genauer gesagt seit 2011/12 nicht mehr, da hatte PSG gegen AS Nancy keinen einzigen Zähler geholt.

Jetzt, neun Jahre später, hat Monaco das Kunststück wiederholt und nach dem 3:2 im Hinspiel auch das Rückspiel in der Hauptstadt mit 2:0 für sich entschieden. Am Sonntagabend kletterte das Team von Trainer Niko Kovac bis auf zwei Zähler an den Serienmeister heran und ist seit zwei Monaten ungeschlagen.

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Obwohl der Rückstand auf Tabellenführer Lille nur sechs Punkte beträgt und PSG erstmals seit langer Zeit offensichtlich verwundbar ist, will Niko Kovac das Wort "Meisterschaft" nicht in den Mund nehmen. "Nein, es ändert sich nichts", sagte der ehemalige Frankfurt- und Bayern-Trainer, "auch wenn es eine berechtigte Frage ist."

Die AS befände sich auf dem "richtigen Weg, ich bin sehr zufrieden und sehr glücklich mit unserer aktuellen Situation. Aber wir sind noch nicht auf dem Niveau von LOSC und Lyon."

Monaco, dessen Sieben-Siege-Serie in der Liga am vergangenen Wochenende gegen Aufsteiger Lorient überraschend gerissen war, empfängt am kommenden Sonntag Brest und muss dann nach Straßburg. Anschließend gastiert Lille zum Spitzenspiel im Fürstentum.

mkr