Bundesliga

Kovac: "Die Bayern sind zu stark für uns, ganz klar"

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Kovac: "Die Bayern sind zu stark für uns, ganz klar"

Er war nicht unzufrieden mit seiner Mannschaft: VfL-Coach Niko Kovac.

Er war nicht unzufrieden mit seiner Mannschaft: VfL-Coach Niko Kovac. imago images

Bayern München - VfL Wolfsburg 2:0 (2:0)

Julian Nagelsmann (Trainer Bayern München): "Wolfsburg hat gut begonnen, es ging für uns teilweise auch darum, nicht alles immer gleich nach vorne spielen zu wollen. Wir hatten dann zwanzig Minuten lang eine richtige Druckphase, in der noch mehr Tore hätten fallen können. Das war insgesamt ein sehr verdienter Sieg."
Niko Kovac (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir haben es den Bayern schwer gemacht in der ersten Halbzeit, das haben die Jungs ordentlich gemacht. Dann wurde der Druck größer, und dann fallen die Bälle eben, wie sie fallen müssen. Die Bayern sind zu stark für uns, ganz klar. Unterm Strich bin ich zufrieden - mit dem Ergebnis aber natürlich nicht."

1. FSV Mainz 05 - Union Berlin 0:0

Bo Svensson (Trainer FSV Mainz 05): "Beide Mannschaften haben wenig zugelassen. Es war schwierig für alle Spieler, unter diesen Bedingungen zu spielen. Ich bin zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Sie waren sehr diszipliniert und haben die Sachen, die ich gefordert habe, umgesetzt."
Urs Fischer (Trainer Union Berlin): "Es war ein zähes Spiel. Ein Spiel, in dem sich zwei Mannschaften neutralisiert haben und gegen den Ball kompakt standen. Es war sicherlich nicht allzu schön, wenn man sich das anschaut. Aber von meiner Seite bin ich eigentlich zufrieden. Wir nehmen den Punkt gerne mit nach Hause."

FC Schalke 04 - Borussia Mönchengladbach 2:2 (1:0)

Frank Kramer (Trainer Schalke 04): "Wir waren von Anfang an aggressiv und griffig. Mit zunehmender Spielzeit wurde es dann weniger bei uns, das haben die Gladbacher genutzt. Es war extrem wichtig, dass wir aufgestanden sind und es erzwingen wollten. Die Stimmung war geil. Diese Wucht brauchen wir. Ab morgen heißt es: Mund abputzen und weiter."
Daniel Farke (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Schalke hat eine sehr emotionale und gute Leistung gezeigt. Trotz des späten Ausgleichs war die Leistung meiner Jungs hervorragend. Es ist wichtig, die Kirche im Dorf zu lassen. Wir sind ein Team, dass in der letzten Saison lange im Abstiegskampf gespielt hat. Wir haben dazu nicht gerade Leichtgewichte verloren."

TSG Hoffenheim - VfL Bochum 3:2 (2:2)

Andre Breitenreiter (Trainer TSG Hoffenheim): "Nach 20 Minuten habe ich nicht geglaubt, dass das was mit dem Sieg heute wird. Wir haben uns sehr viel vorgenommen und uns auf Bochum gut eingestellt. Am Anfang haben wir überhaupt nicht das gemacht, was wir uns vorgenommen haben, wir waren passiv und haben nach hinten verteidigt. Aber ab der 20. Minute haben wir unser anderes Gesicht gezeigt, das schnelle 1:2 hat uns dabei in die Karten gespielt."
Thomas Reis (Trainer VfL Bochum): "Es ist bitter, wenn man ähnlich wie in der vergangenen Woche da sitzen muss und den gegnerischen Trainer beglückwünschen darf zum Sieg über uns. Wir haben ganz gut in die Partie reingefunden und gehen 2:0 in Führung. Aber dann ist es ärgerlich, dass du den Gegner sehr, sehr schnell wieder zurückholst. Das Gegentor war zu schnell und zu einfach."

Werder Bremen - VfB Stuttgart 2:2 (1:1)

Ole Werner (Trainer Werder Bremen): "Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und verdient in Führung gegangen. Dann standen wir zu tief und zu passiv, der Ausgleich war die Folge. In der zweiten Halbzeit haben wir das besser gemacht. Unterm Strich steht, dass wir nach dem Rückstand dran geblieben sind. Am Ende wurden die Jungs für ihre gute und kämpferische Leistung belohnt. Das Unentschieden war unterm Strich nicht unverdient."

Pellegrino Matarazzo (Trainer VfB Stuttgart): "Es tut weh, wenn man in letzter Sekunde den Ausgleichstreffer kassiert. Nach einer schläfrigen Anfangsphase in den ersten 20, 25 Minuten haben wir das Spiel gedreht und Chancen auf ein 3:1 und 4:1 gehabt. Ein Sieg wäre nicht unverdient gewesen. Jetzt müssen wir schauen, wie wir eine Führung noch besser ins Ziel bringen, wie man cleverer agiert in der Schlussphase."

RB Leipzig - 1. FC Köln 2:2 (1:1)

Domenico Tedesco (Trainer RB Leipzig):
"Es waren schon ein paar Schicksalsschläge für uns. Wir haben heute viel einstecken müssen. Aber ich glaube, dass viele Mannschaften das Spiel heute verloren hätten."
Steffen Baumgart (Trainer 1. FC Köln): "Aus meiner Sicht war es ein gutes Spiel. Wir haben in der ersten Halbzeit viele Sachen gut gemacht. Wir hatten einige Male das nötige Quäntchen Glück. Beim Tor ist Marvin ein bisschen unglücklich. Wie er uns aber bei der Chance von Nkunku im Spiel hält, dann 'Hut ab'."

Bayer Leverkusen - FC Augsburg 1:2 (1:1)

Gerardo Seoane (Trainer Bayer Leverkusen):
"Mangelnde Chancenauswertung heute. Wir hatten zu Genüge Chancen, auch wenn wir kein gutes Spiel gemacht haben. Uns haben die Flüssigkeit und der Rhythmus im Spiel gefehlt. Es passiert auch den besten Stürmern, dass man die Chancen auslässt."
Enrico Maaßen (Trainer FC Augsburg): "Wir sind sehr glücklich, dass wir dieses Spiel gewinnen konnten. Wir wollten frech Fußball spielen, das ist uns insbesondere in den ersten 25 Minuten gelungen. Dann wurde Leverkusen dominanter und hat das Tor gemacht. In der zweiten Halbzeit hatte Leverkusen das eine oder andere dicke Brett, aber wir hatten einen überragenden Torwart. Das Quäntchen Glück war auf unserer Seite. Ich bin sehr, sehr stolz und rundum zufrieden mit dem Ergebnis."

Hertha BSC - Eintracht Frankfurt 1:1 (1:0)

Sandro Schwarz (Trainer Hertha BSC):
"Am Ende war es ein gerechtes Ergebnis. Wir sind gut reingekommen, hatten gute 25, 30 Minuten und die Riesenmöglichkeit zum 2:0. Leider waren wir danach zu passiv, die Eintracht wurde feldüberlegen und hatte viel mehr Ballbesitz. Nach der Pause war es ein offenes Spiel mit vielen Ballverlusten. Wir haben eine sehr gute Reaktion auf die vergangene Woche gezeigt."
Oliver Glasner (Trainer Eintracht Frankfurt): "Wir werden beide sagen, dass jeder das Spiel hätte gewinnen können. Es war für mich ein klarer Elfmeter. Der Schiedsrichter hat einen Fehler gemacht, so wie beide Teams Fehler gemacht haben. Wir sind nicht ganz glücklich, aber müssen das so akzeptieren. Der Schiedsrichter hat gesagt, für ihn sei es kein Elfmeter, ich habe gesagt, für mich schon. So einfach ist Fußball."

SC Freiburg - Borussia Dortmund 1:3 (1:0)

Christian Streich (Trainer SC Freiburg):
"Wir haben ein gutes Spiel gemacht, ich bin zufrieden. Am Ende haben wir verloren, das ist schade. Dass jetzt Lob kommt, bringt dir nichts. Wir müssen die richtigen Schlüsse ziehen. Es bringt nichts zu denken, dass wir unglücklich verloren haben."
Edin Terzic (Trainer Borussia Dortmund): "Es war ein sehr intensives Spiel - wie häufig gegen Freiburg. Wir sind ordentlich ins Spiel gekommen, konnten uns in den ersten 30 Minuten ein paar Sachen erspielen. Dann kam die Qualität des SC Freiburg. Wir mussten kämpfen, nicht das zweite Gegentor zu kriegen. In der zweiten Halbzeit haben wir etwas Kontrolle bekommen, sind durch das glückliche Tor zum Ausgleich gekommen. Dann ist der Fuß auf dem Gaspedal geblieben."

sid

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