3. Liga

Koschinat will das Glück erzwingen

Fort. Köln: Nach vier Pleiten in Folge jetzt gegen die Kickers

Koschinat will das Glück erzwingen

Anlaufschwierigkeiten in der 3. Liga: Fortuna Kölns Trainer Uwe Koschinat.

Anlaufschwierigkeiten in der 3. Liga: Fortuna Kölns Trainer Uwe Koschinat. imago

Die grenzenlose Kölner Euphorie nach dem dramatischen Erfolg im Aufstiegsspiel beim FC Bayern II ist verflogen. Ernüchterung hat sich in der Südstadt breit gemacht. Nach nunmehr vier Pleiten in Folge ist vom großen Selbstverständnis des Teams von Trainer Uwe Koschinat nicht mehr viel übrig - ein Hauptgrund für die aktuelle Misere.

Denn zumindest in Chemnitz (1:2) und bei den Heimspielen gegen Osnabrück (0:1) und Duisburg (0:1) war die Fortuna über weite Strecken der Partie ein mindestens ebenbürtiger Kontrahent. Doch in den entscheidenden Situationen versagten die Nerven: "Ich glaube, dass wir unser komplettes Glück in den Aufstiegsspielen aufgebraucht haben", sagt Koschinat. "Das müssen wir uns jetzt wieder erarbeiten." Was der Fortuna neben Fortune und Selbstvertrauen derzeit fehlt, ist ein echter Torjäger. Thomas Kraus arbeitet mehr, als dass er trifft und der 35-jährige Ercan Aydogmus ist keine Option für 90 Minuten. Ein Überraschungserfolg bei den Stuttgarter Kickers am Samstag könnte jedoch erst einmal einige Probleme beseitigen. Die Qualität dazu hat die Fortuna.

Spielersteckbrief Th. Kraus
Th. Kraus

Kraus Thomas

Spielersteckbrief Aydogmus
Aydogmus

Aydogmus Ercan

3. Liga - 8. Spieltag
3. Liga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Stuttgarter Kickers Stuttgarter Kickers
16
2
Dynamo Dresden Dynamo Dresden
16
3
Chemnitzer FC Chemnitzer FC
14
Trainersteckbrief Koschinat
Koschinat

Koschinat Uwe

Die Kickers wiederum werden als Aufstiegsaspirant, der nach dem 6. Spieltag sogar die Tabellenführung inne hatte, eine harte Nuss für Koschinats Team. Nach der schmerzhaften 4:2-Niederlage in Bielefeld, bei der sie durch eine Rote Karte Stammspieler Gerrit Müller für zwei Spiele verloren haben, werden die Schwaben alles in die Waagschale werfen, um wieder ganz vorne zu stehen.