2. Bundesliga

Sandhausens Trainer Koschinat: "St. Paulis Offensive ist interessant"

Sandhausen: Wiedersehen mit Paqarada

Koschinat: "Die Offensive des FC St. Pauli ist sehr interessant"

Sandhausens Trainer Uwe Koschinat erwartet ein selbstbewusstes St. Pauli.

Sandhausens Trainer Uwe Koschinat erwartet ein selbstbewusstes St. Pauli. imago images

Der SV Sandhausen war mit einem 3:2 gegen Darmstadt gut gestartet, musste sich zuletzt aber beim 1. FC Nürnberg mit 0:1 geschlagen geben. Jetzt hat der SVS am Freitag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) wieder Heimrecht und peilt die nächsten drei Punkte an.

Wir müssen ehrlicherweise sagen, dass wir in der zweiten Hälfte kaum die Chance hatten, einen Treffer zu erzielen.

Uwe Koschinat

Sandhausens Trainer Uwe Koschinat gibt unumwunden zu, dass die jüngste Niederlage nicht unverdient war, wenn er auch phasenweise mit der Leistung seines Teams einverstanden war. "Wir haben Nürnberg zu Beginn mit der zielstrebigen und geradlinigen Art schon überrascht", so der SVS-Coach am Donnerstag. "Der FCN hat im Verlauf des Spiels dann aber die Überhand gewonnen. Wir müssen ehrlicherweise sagen, dass wir in der zweiten Hälfte kaum die Chance hatten, einen Treffer zu erzielen." Daher gelte es nun, wieder mutiger in die eigene Offensive zu investieren.

Linsmayer leidet "permanent noch an Kopfschmerzen"

Verzichten muss Koschinat auf Denis Linsmayer. Der defensive Mittelfeldspieler erlitt beim 0:1 in Nürnberg im Duell mit Nikola Dovedan eine schwere Gehirnerschütterung. "Denis Linsmayer hat es in der Aktion schlimm erwischt. Er leidet permanent noch an Kopfschmerzen, fällt in dieser Woche noch komplett aus. Wir hoffen, dass er am Montag wieder belastbar ist." Auch auf Mario Engels (Oberschenkelprobleme) wird der Coach nicht bauen können.

Den Gegner vom Hamburger Kiez hat Koschinat genau unter die Lupe genommen. "Die Offensive des FC St. Pauli ist sehr interessant, da sie gerade von der Bank eine ganz andere Note ins Spiel bringen können. Auch die Zusammenstellung des Kaders gefällt mir sehr", so der Coach. "Uns erwartet ein Gegner, der ein hohes Selbstvertrauen mit an den Hardtwald bringt." Der FC St. Pauli ist immerhin besser als Sandhausen aus den Startblöcken gekommen (1/1/0, 6:4 Tore).

Wiedersehen mit Paqarada

Im Kader der Hanseaten steht mit Leart Paqarada ein alter Bekannter. Der Linksverteidiger wechselte zu Saisonbeginn vom SVS an die Waterkant. "Paqarada nimmt bei den Hamburgern eine ähnliche Rolle ein wie bei uns. Er war von Anfang an mit einer hohen Selbstverständlichkeit Stammspieler", lobt Koschinat. Paqarada kennt den SVS, für den er sechs Jahre die Stiefel schnürte, aus dem Effeff und wird seinem neuen Coach Timo Schultz als Spion dienen.

mas

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