DFB-Pokal

Union Berlin: Urs Fischers Marschroute gegen SV Waldhof

Union Berlin beim Drittligisten gefordert

"Konsequenter sein": Fischers Marschroute gegen Waldhof

Präziser vor dem gegnerischen Tor sein: Ein Teil des Matchplans von Union-Coach Urs Fischer.

Präziser vor dem gegnerischen Tor sein: Ein Teil des Matchplans von Union-Coach Urs Fischer. imago images/Michael Weber

Dass Union in diese Partie als Favorit geht, ist aufgrund des Zweiklassen-Unterschieds klar. Für Urs Fischer ist allerdings mindestens ebenso klar, dass sein Team vor einer schwierigen Aufgabe steht. Der Coach der Berliner verweist dabei auch auf die 1. Runde des Pokals, als Mannheim "sehr verdient 2:0 gegen Eintracht Frankfurt gewonnen hat". Seine Mannschaft treffe jedenfalls auf einen Gegner, der "sehr gut unterwegs" sei, so Fischer, und zudem ein Team "mit Erst- und Zweitliga-Erfahrung" besitze. Der momentane Tabellenfünfte der 3. Liga verfüge über "eine gute Kompaktheit, sie verteidigen gut zusammen". Darüber hinaus sei Waldhof nach Balleroberungen über die Flügel sehr gefährlich und verfüge über viel Geschwindigkeit, ergänzt der Trainer der Eisernen.

Trotz 1:1 "in Stuttgart ein sehr gutes Spiel gemacht"

Fischer ist jedoch zuversichtlich, dass Union an die gute Leistung von Stuttgart anknüpfen kann, wo man die Partie fast über die gesamte Spielzeit hinweg kontrollierte. Im Vergleich zur Begegnung vom Sonntag müsse sein Team im Carl-Benz-Stadion aber "noch ein bisschen konsequenter sein", wenn es Richtung gegnerisches Tor gehe, fordert der 55-Jährige. Zudem könne sein Team auch noch bei eigenen Angriffen noch in Sachen Präzision zulegen. Grundsätzlich, und das betonte Fischer auch am Dienstag nochmal, habe Union jedoch "in Stuttgart ein sehr gutes Spiel gemacht". Und daran sollen Kapitän Christopher Trimmel und Kollegen nach Möglichkeit anknüpfen.

Verzichten müssen die Eisernen in Mannheim auf Max Kruse. Der ehemalige Nationalspieler laboriert an Fußproblemen, die ihn laut Fischer schon länger beschäftigen. "Ich hoffe, dass Max schnellstmöglich wieder zur Mannschaft stößt", sagt der Trainer der Berliner, der darauf hofft, dass Kruse bereits im Ligaspiel am kommenden Samstag gegen den FC Bayern München (15.30 Uhr, LIVE! auf kicker.de) wieder zur Verfügung steht.

Neben Kruse fehlen in Mannheim die beiden positiv auf Corona getesteten Innenverteidiger Marvin Friedrich und Rick van Drongelen, bei denen ein Comeback laut Fischer aber absehbar ist. "Es sollte nicht mehr allzu lange dauern, bis sie ins Training zurückkehren", sagt der Schweizer, der zudem nicht mit Julian Ryerson planen kann. Der ist erkrankt, aber ein Corona-Test fiel negativ aus. Rani Khedira, der beim Ligaspiel in Stuttgart wegen leichter Adduktorenprobleme ausgewechselte worden war, steht dagegen wohl zur Verfügung.

Andreas Hunzinger

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