Tennis

"Können viel erreichen" - Kohlmann über Davis Cup-Aufgebot

Struff und Koepfer sollen deutsches Team führen

"Können viel erreichen" - Kohlmann gibt Davis-Cup-Aufgebot bekannt

Glaubt an den Erfolg seines Aufgebots: Davis-Cup-Kapitän Michael Kohlmann.

Glaubt an den Erfolg seines Aufgebots: Davis-Cup-Kapitän Michael Kohlmann. imago images/Hasenkopf

Angeführt wird das Team von Jan-Lennard Struff (ATP-Ranking 53), der bereits zum elften Mal die deutschen Farben im Davis Cup vertreten wird und mit seinen zwei Siegen gegen Belarus 2020 entscheidend für den Finaleinzug war. Im Einzel folgen auf Struff noch Dominik Koepfer (ATP-Ranking 62) und Peter Gojowczyk (ATP-Ranking 86). Für Koepfer wird es der zweite Auftritt im Davis-Cup-Team sein, Gojowczyk feiert seine Premiere. 

Komplettiert wird das Team von den Doppelspezialisten Kevin Krawietz (ATP-Doppel-Ranking 12) und Tim Pütz (ATP-Doppel-Ranking 25), die beide über eine makellose Davis-Cup-Bilanz verfügen. Pütz gewann bisher sämtliche vier Davis-Cup-Partien im Doppel an der Seite von Struff, während Krawietz bei der Qualifikation in Düsseldorf vergangenes Jahr einen Punkt mit Andreas Mies gewann, der nicht bei den Finals dabei sein wird.

Zverev sagt erneut ab

Ebenso fehlen wird auch der derzeit beste deutsche Tennisspieler. Alexander Zverev, amtierender Olympiasieger, hatte eine Teilnahme nach der langen Saison mit den Olympischen Spielen und ATP Finals früh eine Absage erteilt. "Er liebt es, dem Team beim Davis Cup zu helfen und für sein Land zu spielen, aber das Format und das Datum lassen eine Teilnahme in diesem Jahr nicht zu", begründete sein Manager Sergej Bubka die Absage des 24-jährigen Hamburgers. 

Kohlmann geht dennoch optimistisch in die Finals: "Wir können in dieser Konstellation viel erreichen und sind in der Breite gut aufgestellt". Alle drei Einzelspieler kämen über die Emotionen und "können für Deutschland schon mal über sich hinauswachsen". Darüber hinaus habe man mit Krawietz und Pütz "zwei absolute Weltklasse-Doppelspieler dabei, die in den wichtigen Momenten punkten können". Wie weit es Deutschland tatsächlich bringen kann, wird zwischen dem 25. November und 5. Dezember entschieden. 

dpa/kon