2. Bundesliga

Königsdörffer wechselt zum HSV: "Von unserem Weg überzeugt"

Offensiver Neuzugang bereits im Trainingslager angekommen

Königsdörffer wechselt zum HSV: "Von unserem Weg überzeugt"

Hamburg statt Dresden: Ransford-Yeboah Königsdörffer spielt auch künftig in der 2. Bundesliga.

Hamburg statt Dresden: Ransford-Yeboah Königsdörffer spielt auch künftig in der 2. Bundesliga. imago images/Picture Point

Der Wechsel hatte sich in den vergangenen Tagen angekündigt, am Dienstagvormittag vermeldete der Hamburger SV Vollzug. Königsdörffer erhält demnach einen Vierjahresvertrag und läuft künftig mit der Rückennummer 11 auf. "Wir freuen uns sehr, dass wir mit Ransford einen weiteren jungen, entwicklungsfähigen Spieler vom HSV und unserem Weg überzeugen konnten", sagt Vorstandsmitglied Jonas Boldt und führt dann weiter aus: "Er ist ein schneller, technisch sehr gut ausgebildeter Spieler, der in der Offensive flexibel einsetzbar ist und nicht umsonst zuletzt für die U-21-Nationalmannschaft nominiert wurde."

Ich freue mich auf die neue Herausforderung, das Team und die Art, wie wir Fußball spielen wollen.

Ransford-Yeboah Königsdörffer

Königsdörffer wurde in seiner Geburtsstadt Berlin bei Hertha BSC ausgebildet. 2019 wechselte er zu Dynamo Dresden, lief in der U 19 der Sachsen auf und kam auch zu ersten Einsätzen in der 2. Bundesliga. Nach dem Abstieg in die 3. Liga wurde der heute 20-Jährige Stammkraft und stieg mit der SGD direkt wieder ins Unterhaus auf. Dort kam er in der abgelaufenen Saison 30-mal zum Einsatz, erzielte fünf Tore und legte fünf weitere auf (kicker-Note 3,69) - konnte den erneuten Abstieg aber nicht verhindern. Trotzdem geht es für ihn in der 2. Liga weiter, nun aber einige Kilometer Elbe-abwärts und im Trikot des HSV.

"Ich freue mich auf die neue Herausforderung, das Team und die Art, wie wir Fußball spielen wollen", sagt der Neu-Hamburger, der bereits in die Steiermark gereist ist, wo sich der HSV auf die neue Saison vorbereitet. "Hier im Trainingslager möchte ich mich von Tag eins an direkt voll einbringen."

Weil der Juniorennationalspieler vertraglich noch an Dynamo gebunden war, muss der HSV eine Ablöse von 1,2 Millionen Euro zahlen. An seinen alten Verein, die SG Dynamo Dresden gerichtet, sagte Königsdörffer derweil: "Ich habe in Dresden nicht nur fantastische Menschen und Freunde kennengelernt, sondern den idealen Verein gefunden, um sportlich zu reifen. Nun ist es für mich an der Zeit, den nächsten Schritt zu machen und auf dem nächsthöheren Level anzugreifen."

pau

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