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Kölner sichert sich eSport-Trophäe beim Junior Cup

SK Gaming eJuniorCup 2023 - powered by Mercedes-EQ

Kölner sichert sich eSport-Trophäe beim Junior Cup

FIFA-Turnier während des Mercedes Benz Junior Cup.

FIFA-Turnier während des Mercedes Benz Junior Cup. Mercedes-Benz AG

Am Wochenende fand beim Mercedes Benz Junior Cup ein weiteres FIFA-Turnier zusätzlich zum FeWC-Qualifier statt. In seinem zweiten Jahr bauten die Veranstalter das Format um. Statt einer eigenen Veranstaltung wurde der Cup nun in den traditionellen Junior Cup integriert und wortwörtlich neben den Fußballspielen abgehalten.

Umgesetzt von der Kölner eSport-Organisation erhielt die Veranstaltung den Namen "SK Gaming eJuniorCup 2023 - powered by Mercedes-EQ". Die Reichweite in der jungen Zielgruppe im Fokus gab der Cup den Mercedeseigenen Azubis die Möglichkeit, Turnierluft zu schnuppern. Sechs Auszubildende erkämpften sich im Vorfeld aus 86 Teilnehmern einen Startplatz.

Trophäe Junior Cup

Um diese Trophäe (li.) ging es. Mercedes-Benz AG

Zusätzlich dazu lud der Autokonzern einige Influencer und ehemalige und aktive eSportler ein. Außerdem gab es im Vorfeld einige wenige Turniere, über die eine Qualifikation möglich war. Insgesamt traten beim Junior Cup so 20 Spielende an, die zwei Tage lang um insgesamt 2.000 Euro kämpften, von denen der Gewinner den größten Teil mitnehmen durfte.

'Tim Latka' hostet und nimmt selbst teil

Gestreamt auf dem Kanal von Ex-Schalker Tim Schwartmann alias 'Tim Latka', lag die Sensation in der Luft. Einer der Onlinequalifikanten bewies in der Gruppenphase starke Leistungen und drang dann bis ins Halbfinale vor. Dort war aber Schluss für 'Clemens.0707': Er unterlag dem vormaligen Profi Schwartmann. Der wechselte für die K.-o.-Runde von Kommentatorenrolle auf den Gamingstuhl. Das er es noch konnte, bewies er gegen den Onlinequalifikanten, der immerhin zuvor schon FIFA-Veteran Mirza Jahic geschlagen hatte. 4:2 zeigte die Anzeige am Ende und 'Tim Latka' stand damit im Finale.

Günther mit Trophäe

Strahlender Sieger: Felix 'Flexxo' Günther. Mercedes-Benz AG

Da fand er dann wiederum seinen Meister in einem aktiven Profi: Gegen Felix 'Flexxo' Günther, VBL-Spieler bei Köln, unterlag er deutlich 2:9.

Mit der hohen Influencerdichte boten Schwartmann und SK Gaming allerlei Extraprogramm im Stream: Schusskraftmesser, Teqball, einer Art Fußball-Tischtennis und Besuche von U19-Fußballern erreichten weit über 80.000 Zuschauende. Das ist für den Sport eine beeindruckende Reichweite. Das Konzept von Mercedes scheint in diesem Falle also aufgegangen: Mit einer ansprechenden Übertragung eine große Zuschauerschaft in der jungen Zielgruppe erreicht.

hkr

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