15:49 - 19. Spielminute

Gelbe Karte (Köln)
Cestic
Köln

15:58 - 29. Spielminute

Gelbe Karte (Stuttgart)
Kempf
Stuttgart

16:37 - 49. Spielminute

Tor 0:1
Kalajdzic
Kopfball
Vorbereitung Sosa
Stuttgart

16:49 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Drexler
für Cestic
Köln

16:54 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Thommy
für Castro
Stuttgart

16:57 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
M. Meyer
für Ehizibue
Köln

16:57 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Özcan
für Duda
Köln

17:03 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Coulibaly
für P. Förster
Stuttgart

17:03 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Klimowicz
für Kalajdzic
Stuttgart

17:13 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Karazor
für Mavropanos
Stuttgart

17:13 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
P. Stenzel
für Wamangituka
Stuttgart

17:14 - 86. Spielminute

Gelbe Karte (Köln)
Czichos
Köln

KOE

VFB

Bundesliga

Kalajdzic zum Zehnten: 1. FC Köln - VfB Stuttgart 0:1

Alu-Pech für Özcan

Kalajdzic zum Zehnten: Stuttgart siegt mal wieder auswärts

Saisontor Nummer zehn für Kopfballungeheuer Sasa Kalajdzic (r.).

Saisontor Nummer zehn für Kopfballungeheuer Sasa Kalajdzic (r.). imago images

Kölns Trainer Markus Gisdol nahm nach dem 0:2 in Frankfurt zwei Änderungen an seiner ersten Elf vor: Statt Jannes Horn und Özcan (beide Bank) begannen Jakobs (nach Knöchelprellung) und Ehizibue.

Stuttgarts Coach Pellegrino Matarazzo tauschte im Vergleich zum 1:1 gegen Hertha BSC ebenfalls zweimal Personal: Anstelle von Karazor und Thommy (beide Bank) starteten Kempf (nach Erkrankung) sowie Kapitän Castro (nach Muskelfaserriss wieder fit).

Der Schein der ersten Minute trügt

Direkt vom Anstoß weg wollten die Gäste einen Blitzstart forcieren, der - mit Zielspieler Wamangituka - allerdings nicht gelang. Ambition und Ertrag sollten sich anschließend merklich ändern, weil sich beide Teams zwar immer wieder defensiv auszeichnen konnten, mit zurückhaltendem und recht planlosem Angriffsspiel jedoch enttäuschten.

Spieler des Spiels
VfB Stuttgart

Sasa Kalajdzic Sturm

2,5
Spielnote

Ein Spiel, das sehr häufig in Ansätzen stecken blieb. Wenige Chancen, noch weniger erkennbares spielerisches Niveau.

4,5
Tore und Karten

0:1 Kalajdzic (49', Kopfball, Sosa)

1. FC Köln
Köln

T. Horn 3 - Cestic 4 , Jorge Meré 2,5, Czichos 3 - Ehizibue 4 , Skhiri 4,5, Jakobs 5, M. Wolf 5, Rexhbecaj 4,5, Duda 5 - Dennis 5

VfB Stuttgart
Stuttgart

Kobel 3 - Mavropanos 3 , Anton 3, Kempf 3 - W. Endo 3, Sosa 3,5, Mangala 4, Wamangituka 3,5 , P. Förster 4 , Castro 3,5 - Kalajdzic 2,5

Schiedsrichter-Team
Benjamin Cortus

Benjamin Cortus Röthenbach a. d. Pegnitz

3,5
Spielinfo

Stadion

Rhein-Energie-Stadion

Die beste Chance eines zähen ersten Abschnitts hatten die Kölner, aus rechter Strafraumposition drosch der heranrauschende Duda den Ball aber klar über das Stuttgarter Tor (17.). Der VfB drang zumindest über Mangala mal gefährlich in den gegnerischen Sechzehner ein, Kalajdzics Offensivfoul bereitete dieser Szene ein jähes Ende (37.). Kurz vor der Pause hatte Stuttgarts Mavropanos nach einer Ecke eine brauchbare Kopfballchance - knapp wurde es nicht (45.).

Einmal mehr: Sosa auf Kalajdzic

Es bedurfte eines ruhenden Balles, der dieser Begegnung kurz nach Wiederbeginn unter die Arme griff. Und einer Stuttgarter Erfolgskombination: Bei Sosas Freistoßflanke stieg der formstarke Kalajdzic höher als Gegenspieler Skhiri und köpfte platziert ins lange Eck ein - sein zehntes Saisontor (49.). Die Konsequenzen der Gäste-Führung taten dem Spiel gut: Köln investierte mehr nach vorne, dem VfB eröffneten sich Räume zum Kontern.

Doch die Schwaben stellten sich nach Ballgewinnen nicht immer geschickt an, Wamangituka scheiterte kurz nach dem 1:0 an Horn (54.) - und etwas später erneut (65.). Nach einer guten Stunde und den ersten Wechseln wurde Köln griffiger, entschlossener - insgesamt einfach besser. Der eingewechselte Meyer schickte Dennis, der nach einem Haken am Fünfer eine sehr gute Chance liegen ließ (69.), acht Zeigerumdrehungen später jagte Özcan die Kugel aus 20 Metern an die Latte.

Der VfB, der gegen die Hertha ein 1:0 nachlässig verspielt hatte, konterte kaum noch und konzentrierte sich auf Defensivarbeit. Köln setzte sich in der Schlussphase also teilweise am gegnerischen Strafraum fest, doch mehrere Abschlüsse durch Rexhbecaj (80., 90.+2) und Jakobs (81., 89.) waren nicht zwingend genug.

Die Kölner sind am kommenden Samstag (15.30 Uhr) bei Rekordmeister Bayern München gefordert. Die Stuttgarter empfangen zur selben Zeit den Tabellenletzten FC Schalke mit Ex-VfB-Trainer Christian Gross.