Bundesliga

Nächster Schalke-Abschied: Mark Uth vor Wechsel zum 1. FC Köln

FC-Vorstand installiert ein Trio für Horst Heldt

Köln ganz nah vor Uth-Verpflichtung

Steht vor einem Wechsel zum 1. FC Köln: Mark Uth.

Steht vor einem Wechsel zum 1. FC Köln: Mark Uth. imago images

Der gebürtige Kölner, der in der Rückrunde 2019/20 als FC-Leihgabe in 15 Spielen fünfmal getroffen hatte, soll ablösefrei vom FC Schalke kommen und ist bereit, auf Gehalt zu verzichten. Ausverhandelt hat den Deal noch Horst Heldt (51), der gemeinsam mit dem neuen Trainer Steffen Baumgart (49) die Gespräche mit Uth und dessen Berater Volker Struth (55) führte. Alex Wehrle, nach der Trennung von Heldt nunmehr alleiniger Geschäftsführer des FC, zu diesem Thema: "Wir waren in den vergangenen Wochen im engen Austausch mit dem Berater von Mark Uth. Wir sind sehr weit. Wir werden das weiter intensivieren. Der Spieler hat Interesse, zum 1. FC Köln zu kommen." Uth wäre der dritte Transfer im Hinblick auf die neue Saison. Vorher hatten die Kölner Mittelfeldspieler Dejan Ljubicic (23, Rapid Wien) und Torhüter Marvin Schwäbe (26, Brönby IF) jeweils ablösefrei verpflichtet.

Trio Jakobs/Kessler/Berg übernimmt

Nach der Trennung von Horst Heldt (Wehrle: "Ich habe dem Vorstand mitgeteilt, dass ich die Entscheidung bedauerlich finde. Das hat mich nachdenklich gestimmt, aber ich gehe damit professionell um.") wird in Zukunft Dr. Jörg Jakobs (50) das operative Geschäft gemeinsam mit Ex-Keeper Thomas Kessler (35) und dem bisherigen Heldt-Assistenten Lucas Berg (27) übernehmen. Für Sport-Wissenschaftler Jakobs - beim FC seit fast einem Jahrzehnt bereits in einigen Tätigkeitsfeldern vom Scouting über die Nachwuchsarbeit, als Aufsichtsrat und Sportdirektor unterwegs - bedeuten die kommenden Monate eine ganz besondere Herausforderung, da er seinen Job bei der Sporthochschule Köln nicht völlig aufgibt, sondern als "Nebentätigkeit" weiter ausfüllt. Sicherlich keine optimale Situation angesichts der schwierigsten Transferlage aller Zeiten, da ist gutes Zeitmanagement gefragt. Dementiert wurde von ihm bereits eine Meldung, nachdem der FC mit Hannovers Timo Hübers (einem Ex-Kölner) einig sei: "Ich kenne ihn, er ist ein guter Junge. Aber wir sind ganz weit weg davon, in dieser Sache Vollzug zu melden."

"Die Zielsetzung für die nächsten zwei Jahre heißt: Klassenerhalt"

Während der Pressekonferenz am Montag betonte in erster Linie Vizepräsident Eckard Sauren immer wieder, wie schwierig es aktuell sei, die Zukunft eines Bundesligaklubs zu planen. Deshalb gelte für die Zukunft: "Corona hat uns vor massive Aufgaben gestellt, das war sehr intensiv. Die nächsten zwei Jahre wollen wir uns in der Bundesliga etablieren. Die Zielsetzung für die nächsten zwei Jahre heißt: Klassenerhalt. Es ist in Köln wichtig, dass wir das jetzt schon klarmachen. Es stehen uns zwei ganz harte Jahre bevor."

Es liegen auch zwei harte Jahre hinter dem 1. FC Köln. Trotzdem er zweimal die Klasse hielt und natürlich die Corona-Problematik auch ihn hinderte, musste Horst Heldt am Tag nach der Rettung gehen. Das war nun die letzte Patrone des Vorstands, der mit dem Trio Jakobs/Kessler/Berg einen Versuch startet, der gut gehen sollte.

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