3. Liga

Verls Coach Kniat: "Das 4:5 fühlt sich absolut scheiße an"

Verl ist nah dran am Punktgewinn

Kniat: "Das 4:5 fühlt sich absolut scheiße an"

Gefrustet, aber auch kämpferisch: Verls Coach Michél Kniat.

Gefrustet, aber auch kämpferisch: Verls Coach Michél Kniat. picture alliance / Eibner-Pressefoto

Dem wilden Ritt beim 2:3 in Osnabrück folgte ein noch wilderer beim 4:5 gegen Magdeburg. Dass Verl nach einer engagierten Vorstellung erneut mit leeren Händen dastand, frustrierte einerseits natürlich, impft den Westfalen im Abstiegskampf aber gleichermaßen Hoffnung ein.

Dafür, dass Michél Kniat erneut Lob für den Auftritt seiner Mannschaft bekam, kann sich beim SC niemand etwas kaufen, und die Niederlage "fühlt sich absolut scheiße an", sprach der SC-Coach nach dem Spiel auch Klartext, nachdem das Tor des Magdeburger Jokers Tatsuya Ito zum 5:4 für den Tabellenführer die zweite knappe Niederlage in Folge gegen einen Aufstiegsaspiranten besiegelt hatte. Mit einem Punktgewinn hätte Verl (30 Punkte) Tuchfühlung aufgenommen zu Viktoria Berlin (34), das als 16. unmittelbar über dem Strich steht.

Wir haben uns niemals versteckt, nicht gesagt: ok, das Spiel ist gelaufen.

Michél Kniat

Kniat lobte auch aufgrund der Comeback-Qualitäten - Verl kam nach einem 1:3- und 3:4-Rückstand jeweils zurück - die Mentalität seines Teams: "Wir geben alle immer noch 100 Prozent, deshalb bin ich 100 Prozent vom Kassenerhalt überzeugt. Wir haben uns niemals versteckt, nicht gesagt: Okay, das Spiel ist gelaufen. Erst wenn der Schiri abpfeift, dann gehen die Köpfe runter, vorher nicht."

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SC-Doppelpacker Ron Berlinski war natürlich ebenso enttäuscht, zog aber das Positive aus der knappen Niederlage: "Wir konnten gegen die Magdeburger, die auf Platz 1 stehen, mithalten. Wir nehmen mit, dass wir mindestens einen Punkt verdient hätten."

Den nächste Anlauf auf einen Punktgewinn nimmt Verl am nächsten Spieltag in Saarbrücken (Samstag, 14 Uhr).

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jch