DFB-Pokal

Knackpunkt Platzverweis - Fischers Lob

Union scheidet trotz eines leidenschaftlichen Kampfes in Leverkusen aus

Knackpunkt Platzverweis - Fischers Lob

Musste Leverkusen im Viertelfinale des DFB-Pokals den Vortritt lassen: Union-Coach Urs Fischer.

Musste Leverkusen im Viertelfinale des DFB-Pokals den Vortritt lassen: Union-Coach Urs Fischer. imago images

70 Minuten lang hatte Union gekämpft, Leverkusen das Leben schwer gemacht und das eigene Tor leidenschaftlich verteidigt. Dann setzte Christopher Lenz am gegnerischen Strafraum zu einer Grätsche an, brachte Charles Aranguiz zu Fall und sah Gelb-Rot. Eine Szene, die das Spiel kippen ließ.

"Bis zum Platzverweis haben wir eine tolle Leistung gezeigt", sagte Trainer Urs Fischer nach der Partie. Er fand gar: "Wir haben sozusagen alles richtig gemacht." Nämlich: diszipliniert gegen den Ball gearbeitet, Leverkusen kaum Torchancen eröffnet und hin und wieder in der Offensive für Gefahr gesorgt.

Das Viertelfinale im Überblick

Weil Marcus Ingvartsen die Berliner kurz vor der Pause gar in Führung gebracht hatte, war Union lange Zeit auf Kurs Halbfinale - dann die Ampelkarte, die die Eisernen "ein bisschen aus dem Tritt gebracht" hat, analysierte Fischer. Leverkusen hingegen habe in der Schlussphase in Überzahl "seine Qualität gezeigt und enormen Druck entwickelt". Die Konsequenz: das Ausgleichstor des eingewechselten Karim Bellarbi, gefolgt von Treffern durch Aranguiz und Moussa Diaby.

So musste sich Union am Ende geschlagen geben. Was bleibt, ist der gute Eindruck, den die Eisernen in der BayArena hinterlassen haben - und die (erneute) Bestätigung, selbst einem Champions-League-Anwärter Paroli bieten zu können. "Für uns gilt es jetzt, uns auf das schwere Spiel in Freiburg vorzubereiten und gut zu regenerieren", erklärte Fischer.

lei

Bilder zur Partie Bayer 04 Leverkusen - 1. FC Union Berlin