Bundesliga

Klopp muss 10.000 Euro zahlen

DFB-Sportgericht bestraft Dortmund-Trainer

Klopp muss 10.000 Euro zahlen

Verhielt sich laut Schiedsrichter Deniz Aytekin "mehrfach unflätig": BVB-Trainer Jürgen Klopp.

Verhielt sich laut Schiedsrichter Deniz Aytekin "mehrfach unflätig": BVB-Trainer Jürgen Klopp. imago

Es lief bereits die Nachspielzeit im Dortmunder Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (1:2), als Schiedsrichter Deniz Aytekin zur Bank der Gastgeber eilte und Jürgen Klopp auf die Tribüne verwies . Der Coach habe sich "mehrfach unflätig verhalten", notierte der Unparteiische später in seinem Bericht.

Gegen Klopp, ein in dieser Hinsicht Wiederholungstäter par excellence, ermittelte der DFB-Kontrollausschuss auch diesmal. Um eine Sperre kam er jedoch herum. 10.000 Euro Geldstrafe "wegen eines unsportlichen Verhaltens", lautete das Urteil.

Je dreimal in Bundesliga und 2. Bundesliga (bei Spielen mit Mainz 05) verhängten Referees bereits einen Feldverweis gegen Klopp, einmal zudem im DFB-Pokal (am 20. Dezember 2011 in Düsseldorf) und einmal in der Champions League (am 18. September 2013 in Neapel).

Anders als zuletzt nach dem Vorfall am Vesuv sah der Dortmunder Erfolgstrainer am Samstag jedoch keinen Grund für eine Entschuldigung. "Ich bin in meinem Leben oft zu Recht bestraft worden. Diesmal nicht", betonte er. "Ich habe nur gerufen: 'Und da pfeifst du nicht?' Allerdings mit meinem inzwischen weltbekannten Gesichtsausdruck. Dafür kann er mich nicht wegschicken."

Sein Verein stützte diese Sichtweise. "Ich muss Jürgen Klopp in diesem Fall zu 100 Prozent in Schutz nehmen", erklärte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, "er hat niemanden beleidigt. Was Klopp getan hat, machen 17 andere Trainer auch."

Bilder zur Partie Borussia Dortmund - Bor. Mönchengladbach