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Jürgen Klopp kritisiert Protest-Aufrufe der TV-Experten

Liverpool-Trainer gibt Update zu Henderson

Klopp kritisiert Protest-Aufrufe: "Das sollte wirklich nicht passieren"

Ruft zu etwas mehr Vorsicht auf: Jürgen Klopp.

Ruft zu etwas mehr Vorsicht auf: Jürgen Klopp. imago images

Jürgen Klopp hat Mitgefühl. Weil Manchester Uniteds Trainer Ole Gunnar Solskjaer seine Mannschaft durch das auf Donnerstag verschobene Ligaspiel auf vier Partien in sieben Tagen einstellen musste.

"Aber auch wir haben jetzt fünf Spiele in zwei Wochen", merkte der 53-Jährige vor der ersten dieser Begegnungen gegen Newcastle an, "in denen wir wohl perfekt sein müssen - auch wenn ich nicht weiß, ob wir selbst dann noch eine Chance haben."

Sieben Punkte Rückstand

Aktuell liegt der entthronte Meister, bei dem Kapitän Jordan Henderson nach wie vor nicht ins Mannschaftstraining zurückgekehrt ist, auf Rang sieben und hat (bei einem Spiel weniger) sieben Punkte Rückstand auf Platz vier.

Ein größeres Bedürfnis war es Klopp auf der Spieltags-PK allerdings gewesen, noch einmal auf die Umstände der Verlegung des United-Spiels einzugehen: "Dass die Leute ihre Meinung kundtun wollen, ist absolut in Ordnung. Aber schon als viele Experten nach dem Wirbel um die Super League zu Protesten aufgerufen hatten, habe ich gemahnt, ruhig zu bleiben."

Auch der Reds-Coach und sein Team hätten mitbekommen, "dass dabei auch Polizisten verletzt wurden - und solche Dinge sollten wirklich nicht passieren. Wir sollten aufpassen, dass wir nicht um die falschen Dinge bitten."

nba