Int. Fußball

Jürgen Klopp gibt Newcastle United "fünf bis sieben Jahre"

Ärger über Ruhepause für CL-Gegner Atletico

Klopp kritisiert Gegner Watford und gibt Newcastle "fünf bis sieben Jahre"

Mit den Entscheidungen der Konkurrenz nicht immer einverstanden: Jürgen Klopp.

Mit den Entscheidungen der Konkurrenz nicht immer einverstanden: Jürgen Klopp. imago images/Shutterstock

Es war Jürgen Klopps erste Saison in Liverpool, in der Claudio Ranieri Leicester City 2016 sensationell zur Meisterschaft führte - der 69-jährige Italiener ist ihm also ein Begriff. Ansonsten lerne man "den Namen des Watford-Trainers gerade erst kennen, und schon ist er wieder weg", stänkerte Klopp in Richtung des neu gecoachten Gegners, auf den die Reds am Samstag (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker) treffen. "Wie Watford mit seinen Trainern umgeht, das ist wirklich nicht in Ordnung."

Der Coach des Premier-League-Zweiten musste sich nach der Länderspielpause allerdings nicht nur einmal aufregen. So kehrte Curtis Jones angeschlagen von der englischen U 21 zurück, außerdem braucht Thiago "noch Zeit, wir wissen es nicht". Immerhin Trent Alexander-Arnold und Diogo Jota sollen gegen die Hornets wieder zur Verfügung stehen.

Doch die Belastung bereitet Sorgen - vor allem, weil Liverpools kommender Champions-League-Gegner Atletico Madrid diese erst einmal nicht hat. Weil die südamerikanische WM-Qualifikation noch bis in die Nacht auf Freitag gespielt wurde, verschob der zuständige spanische Verband das Ligaspiel der Rojiblancos. "Das liegt nicht in unseren Händen", seufzte Klopp, der mit den Reds vor Dienstag bekanntlich nicht verschnaufen kann.

Auch falsche Entscheidungen werden Newcastle nicht aufhalten, glaubt Klopp

Als potenziellen Champions-League-Gegner ("Sie haben einen garantierten Platz") betrachtet der 54-Jährige künftig übrigens auch das neureiche Newcastle United, das nach der saudischen Übernahme wohl über unbegrenzte finanzielle Möglichkeiten verfügt. "Uns ist allen klar, dass es dabei auch um Menschenrechtsproblematiken geht und sowieso weiß keiner, ob und wie Financial Fairplay noch existiert", kritisierte Klopp den Ligakonkurrenten.

Aus realistischerem Blickwinkel führte er aber zähneknirschend aus, dass die Magpies "genug Geld haben, um ein paar falsche Entscheidungen zu treffen, dann die richtigen zu treffen und dort zu sein, wo sie sein wollen. Das wird nicht zu verhindern sein." Der garantierte Champions-League-Platz also, selbst mit Anlaufschwierigkeiten. "In fünf bis sieben Jahren", prognostiziert Klopp.

nba

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