Bundesliga

Klopp beteuert: "Ich bin nicht weihnachtsreif"

Dortmund: Blaszczykowski und Kehl fraglich

Klopp beteuert: "Ich bin nicht weihnachtsreif"

Das neue Jahr interessiert ihn aktuell noch nicht: BVB-Coach Jürgen Klopp.

Das neue Jahr interessiert ihn aktuell noch nicht: BVB-Coach Jürgen Klopp. imago

Vielmehr verbreitete der BVB-Coach den Eindruck, dass das kleine Tief der Vergangenheit angehört. "Wir hatten bisher eine klasse Trainingswoche und konnten endlich wieder fußballerisch arbeiten", berichtete er hocherfreut. Alle hätten "große Lust auf Fußball". Die letzte Herausforderung 2013, sie kann also kommen.

Zu früh kommt sie allerdings für Ilkay Gündogan, der unter der Woche schon wieder "relativ viele Trainingsumfänge mitmachen" konnte: "Er wird auf gar keinen Fall im Kader stehen", stellte Klopp klar. Und im Fall Sven Bender (Innenbanddehnung) gelte: "Es wird sehr eng, um es mal positiv zu sagen." Noch fraglich sind Sebastian Kehl und Jakub Blaszczykowski, die die Mittwochseinheit jeweils abbrechen mussten. Klopp hofft, dass beide am Freitag ins Training zurückkehren.

Spielersteckbrief Kehl
Kehl

Kehl Sebastian

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Nur Sokratis hat seinen Platz in der Viererkette sicher

Ungeahnte Auswahl gibt es dagegen plötzlich im Problemzentrum Abwehr: Weil Marcel Schmelzer seinen Muskelfaserriss auskuriert hat, kann sich momentan nur Sokratis sicher sein, gegen Hertha von Beginn an auflaufen zu dürfen. Rechts drängt Lukasz Piszczek für Kevin Großkreutz ins Team, links würde sich Erik Durm nach eigener Aussage hinten anstellen, sollte Schmelzer schon wieder bereit sein für die Startelf. Und neben Sokratis kann Klopp zwischen Manuel Friedrich und Marian Sarr wählen.

Mit Hertha kommt ein Gegner nach Dortmund, der sich dort nicht unwohl fühlt: Mit einem Sieg und zwei Remis machten sich die Berliner nach ihren letzten vier Gastspielen bei Schwarz-Gelb auf den Heimweg Richtung Hauptstadt. "Hertha", sagt Klopp über den bärenstarken, nur zwei Punkte von Europa entfernten Aufsteiger, "hat einen sehr guten Plan, einen tollen Kader und viel Schwung aus der Zweiten Liga mitgenommen." Nun müsse man zusehen, dass man einen "noch unangenehmeren" Gegner stelle.