2. Bundesliga

Nürnberg-Coach Klauß hatte "in den letzten Minuten Puls"

Nürnberg siegt verdient gegen Kiel

Klauß: "In den letzten Minuten hatte ich schon Puls"

Ausgelassener Jubel: Nürnbergs Trainer Robert Klauß nach dem Abpfiff.

Ausgelassener Jubel: Nürnbergs Trainer Robert Klauß nach dem Abpfiff. imago images/Zink

Die Partie begann perfekt für Nürnberg, das bereits nach sechs Minuten durch den Treffer von Manuel Schäffler führte. Kurz später dann ein Rückschlag, denn Asger Sörensen musste vom Platz. "Ihm war unwohl, er hatte Magenkrämpfe, deswegen mussten wir ihn rausnehmen", wird Coach Robert Klauß auf der Website des Zweitligisten zitiert und fügte zu Sörensens Vertreter an: "Mario Suver hat ein super Spiel gemacht, ist aus dem Kalten reingekommen. Er hat gezeigt, dass wir uns auf ihn verlassen können. Starke Leistung!“

Eine starke Leisung bot auch der Club, der nach der Pause durch Erik Shuranovs wuchtigen Schuss erhöhte. Die Franken hätten sogar früher für klarere Verhältnisse sorgen können. "Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Das einzige, was wir uns vorwerfen können, ist, dass wir das Spiel früher hätten zumachen müssen. Wir hatten schon in der ersten Halbzeit Chancen, um mit einer höheren Führung in die Pause zu gehen. Auch nach der Pause gab es dazu noch Möglichkeiten", merkte Tim Handwerker den einzigen Kritikpunkt an. 

Spielersteckbrief Schäffler
Schäffler

Schäffler Manuel

Spielersteckbrief Shuranov
Shuranov

Shuranov Erik

Spielersteckbrief Handwerker
Handwerker

Handwerker Tim

Und so mussten die Nürnberger aufgrund des Treffers von Julian Korb in der 88. Minute noch einmal zittern. "In den letzten Minuten hatte ich schon Puls. Es kann immer noch einer durchrutschen. Wichtig ist aber, dass wir bis zum 1:2 wenig zugelassen hatten. Bis dahin war es richtig gut", hätte auch Klauß die spannende Schlussphase nicht gebraucht. 

Shuranov: "Wir haben uns diesen Sieg gemeinsam erkämpft"

Doch am Ende blieb es beim hochverdienten 2:1 und drei Punkten für den Club. "Wir haben uns diesen Sieg gemeinsam erkämpft. Wir wussten, dass Kiel einen guten Ballbesitzfußball spielt und ein harter Brocken wird. Wir können aber zufrieden sein, weil wir ein gutes Spiel gezeigt und uns dafür mit drei Punkten belohnt haben", so Shuranov. Und der zweite Torschütze Schäffler fügte an: "Es tut immer gut zu gewinnen, dafür spielt man Fußball. Dass wir jetzt nach dieser kleinen Durststrecke wieder zuhause gewonnen haben, ist umso schöner. Leider waren die Fans nicht dabei. Diese Atmosphäre fehlt uns einfach."

mst