2. Bundesliga

"Klasse unter Beweis gestellt": Würzburger Kickers holen Nzuzi Toko

Mittelfeldmann lief 190-mal in der Schweizer Super League auf

"Klasse unter Beweis gestellt": Würzburg angelt sich Toko

Nzuzi Toko

Neu in rot-weiß: Nzuzi Toko verstärkt ab sofort die Würzburger Kickers. Silvia Gralla/FWK

Dort war der 29-jährige zentrale Mittelfeldspieler gute 15 Monate für den Erstligisten IFK Göteborg aktiv, bis sein Vertrag in diesem Sommer nicht verlängert wurde. Bei der Mission Klassenerhalt in der 2. Bundesliga setzen die Würzburger Kickers allem Anschein nach auf Routine. Allein die drei Neuzugänge Fabian Giefer, Arne Feick und Robert Herrmann sammelten gemeinsam über 400 Einsätze in deutschen Profiligen. Nzuzi Toko, der 13. Neuzugang des FWK in diesem Sommer, kann 190 Partien in der Schweizer Super League aufweisen.

Auch Würzburgs Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer weiß, dass Toko "seine Klasse in den vergangenen Jahren bei verschiedenen Stationen unter Beweis gestellt" hat. Genauso sieht FWK-Chefcoach Michael Schiele den Schweizer Mittelfeldmann mit kongolesischen Wurzeln als einen "erfahrenen Spieler, der große Ruhe am Ball ausstrahlt und im Spiel gegen den Ball die nötige Aggressivität mitbringt. Er hat in verschiedenen ausländischen Ligen schon einiges gesehen und wird unserem Team mit seiner Routine guttun".

Einsätze in der Europa League

Toko selbst "kann es kaum erwarten, meine neuen Kollegen kennenzulernen und möchte dem Team mit meiner Erfahrung weiterhelfen". Der Routinier unterschrieb beim Aufsteiger einen Zweijahresvertrag mit der Option auf eine weitere Spielzeit und rief bei der Gelegenheit direkt das Saisonziel des FWK aus - "der Klassenerhalt".

Vor seinem Engagement in Schweden war Toko bis 2014 beim Grasshopper Club Zürich aktiv, bevor er über Brighton & Hove zum türkischen Erstligisten Eskisehirspor gelangte. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz spielte der defensive Mittelfeldakteur für den FC St. Gallen zudem in der Champions-League-Qualifikation und in der Europa League. Schließlich schloss sich Toko noch für ein knappes Jahr dem saudischen Erstligisten Al-Fateh an.

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