Bundesliga

Kimmich: "Vorbeischießen wollte ich ihn nicht"

Flick wird Siegtorschützen bald verärgern

Kimmich: "Vorbeischießen wollte ich ihn nicht"

In dieser Szene schaffte es Joshua Kimmich (M.), den Ball mit dem linken Fuß irgendwie noch im Tor unterzubringen.

In dieser Szene schaffte es Joshua Kimmich (M.), den Ball mit dem linken Fuß irgendwie noch im Tor unterzubringen. imago images

"Wir haben auch für den Pokal gefightet, auch wenn es nicht unser bestes Spiel war. Wir hatten einige leichte Ballverluste, es war nicht so, dass sie uns auseinandergespielt haben, aber da haben wir ihnen in die Karten gespielt. Aber wir werden den Teufel tun und uns hinten reinstellen", analysierte Joshua Kimmich nach der Partie, die er selbst maßgeblich mitentschieden hatte, gegenüber DAZN. Denn in der 82. Minute traf der Nationalspieler mit einem kuriosen Treffer zum 3:2-Endstand.

In gewohnter auch selbstkritischer Manier sprach Kimmich über die Entstehung des Treffers. "Eigentlich habe ich den Ball viel zu früh abgespielt, Lewy spielt ihn gut zurück und im zweiten Versuch mache ich ihn dann rein", so der Mittelfeldakteur. Um über den im Fallen irgendwie noch mit dem nachgezogenen linken Fuß erzielten Treffer grinsend anzufügen: "Vorbeischießen wollte ich ihn nicht."

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"Irgendwann wird es mal sein müssen": Flick wird Kimmich verärgern

Ähnlich wie sein Mittelfeldspieler sah auch Hans-Dieter Flick die Partie. "Wir haben verdient 2:0 geführt und uns dann das Leben schwer gemacht. Wir hatten Ballverluste, das Stellungsspiel war nicht so optimal. Da müssen wir daran arbeiten. Aber für mich zählt heute vor allem, das wir das Spiel gewonnen haben", sagte der Bayern-Coach im ZDF.

Großes Lob hatte Flick indes für den Siegtorschützen übrig: "Solange ich ihn kenne, ist seine Mentalität etwas besonderes. Er ist auf dem richtigen Weg, einer der Spieler zu sein, die diesen Verein prägen". Allerdings hat der Münchner Trainer dabei derzeit auch ein Problem mit der Einstellung des 25-Jährigen. "Ich überlege schon, wie ich ihm mal eine Pause geben kann, aber da muss man auch mit seinem Ärger leben, weil er immer spielen will. Aber irgendwann wird es mal sein müssen", meinte Flick.

Kramaric? Flick lässt sich überraschen

Dass er selbst auch weitere Verstärkungen vor Ende des Transferfensters am kommenden Montag für nötig hält, hatte Flick bereits mehrfach erklärt. Bezüglich Namen hielt er sich dabei abermals zurück - auch im Fall des nach der Niederlage in Hoffenheim am Sonntag ins Spiel gebrachten Andrej Kramaric: "Ich kenne ihn sehr gut, er ist einer der besten Stürmer der Bundesliga. Aber im Moment weiß ich nichts dazu zu sagen. Es ist ja nicht mehr allzu lange hin. Ich lasse mich auch überraschen."

jom

Bilder zur Partie Bayern München - Borussia Dortmund