2. Bundesliga

Kiel: Schindler vor dem Absprung - Kinsombi auch?

Girth für Ausleihgeschäft im Gespräch - Lewerenz geht

Kiel: Schindler vor dem Absprung - Kinsombi auch?

Korsettstangen in Kiel: David Kinsombi (l.) und Kingsley Schindler.

Korsettstangen in Kiel: David Kinsombi (l.) und Kingsley Schindler. imago

Dass Kingsley Schindler ein möglicher Wechselkandidat für die Transferperiode im Winter sein würde, war im Grunde offensichtlich: Der Vertrag des zu Beginn der Saison formschwachen, dann aber aufblühenden Flügelspielers (letzte sieben Spiele: 5 Tore, 5 Assists) läuft schließlich am 30. Juni 2019 aus.

Erst Nürnberg, jetzt Köln

Spekulationen hatten sich um einen Wechsel in die Bundesliga gerankt - hier war das im Sommer schon bekundete Interesse von Bundesligist 1. FC Nürnberg neu aufgeflammt -, ehe sich nunmehr Anzeichen auf einen Wechsel zum 1. FC Köln verdichteten, wohin ja schon die ehemaligen Kieler Rafael Czichos und Dominick Drexler Ex-Coach Markus Anfang gefolgt waren. Eine klare Antwort, wo er denn im Januar spielen werde, blieb der 25-jährige Schindler schuldig: "Darüber will ich nicht sprechen."

Spielersteckbrief Ki. Schindler
Ki. Schindler

Schindler Kingsley

Spielersteckbrief Kinsombi
Kinsombi

Kinsombi David

Trainersteckbrief Walter
Walter

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Schließt Kinsombi die Haidara-Lücke?

Bangen muss Walter wohl auch um Kapitän David Konsombi. Der dynamische Mittelfeldakteur, bislang notenbester Kieler (Notenschnitt 2,90) und sowohl als Torschütze (vier) und Vorbereiter (sieben) in Erscheinung getretenen, hat das massive Interesse von RB Salzburg geweckt. Der österreichische Meister ist auf der Suche nach Ersatz für den zu RB Leipzig abgewanderten Amadou Haidara. Immerhin scheint ein Verbleib von Kinsombi (Vertrag bis 2021) zumindest bis Saisonende wahrscheinlich, auch wenn die Kieler Verantwortlichen einem sofortigen Wechsel zumindest nicht offiziell einen Riegel vorgeschoben haben.

Girth vor Ausleihgeschäft

Dritter Kieler im Bunde, der auf das Wechsel-Karussell aufspringen könnte, ist Benjamin Girth. Dem in der letzten Saison Zweiten in der Drittliga-Torjägerliste (19) blieb der Durchbruch an der Förde versagt. Nach seinen sieben Partien (zwei Tore) zu Beginn der Saison bei den Störchen immer nur Teilzeitkraft, fand der 26-Jährige seit dem 10. Spieltag keine Berücksichtigung mehr. Ein Leihgeschäft mit Ex-Klub SV Meppen oder ein Engagement in der Eredivisie ist denkbar.

Vertragsauflösung bei Lewerenz

Im neuen Jahr auf jeden Fall nicht mehr dabei sein wird Steven Lewerenz: Der 27-Jährige hat sich mit dem Verein auf die sofortige Auflösung des ursprünglich noch bis Ende Juni 2019 laufenden Kontraktes verständigt. Lewerenz, der seit Sommer 2015 das Trikot der Störche trug, verabschiedet sich nach "unbefriedigender Hinrunde" mit unbekanntem Ziel auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, wie es in der Pressemitteilung von Holstein heißt.

jch/ag