2. Bundesliga

Kiel-Spiel mit Folgen: Über 100.000 Euro Geldstrafe für den HSV

DFB ahndet mehrere Vorkommnisse

Kiel-Spiel mit Folgen: Über 100.000 Euro Geldstrafe für den HSV

Das DFB-Sportgericht ahndete mehrere Vergehen von HSV-Anhänger beim Spiel in Kiel und gegen Ingolstadt.

Das DFB-Sportgericht ahndete mehrere Vergehen von HSV-Anhänger beim Spiel in Kiel und gegen Ingolstadt. picture alliance / xim.gs

Wie der DFB am Dienstag mitteilte, hat das Sportgericht den Zweitligisten zu einer Geldstrafe in Höhe von exakt 107.525 Euro "wegen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger" beim Spiel in Kiel verurteilt.

Bei jenem Nordduell am 10. April 2022 wurden nach Verbandsangaben "mindestens 58 pyrotechnische Gegenstände gezündet und zwei Raketen abgefeuert. Das Spiel wurde für zehn Minuten unterbrochen." Außerdem ahndete das Sportgericht den Becherwurf eines Hamburger Anhängers in der 65. Minute in Richtung des zur Einwechslung bereit stehenden HSV-Profis Faride Alidou.

Der Verein werde keinen Einspruch gegen das Urteil einlegen, teilte ein Vereinssprecher der dpa mit. Zugestimmt hat der Klub auch einem zweiten Urteil, das eine Geldstrafe von 1800 Euro vorsieht. Bestraft wurden dabei drei pyrotechnische Gegenstände, die beim Einlaufen der Mannschaften vor dem Zweitliga-Heimspiel gegen den FC Ingolstadt abgebrannt wurden.

pau

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