Champions League

Kiel kann Szeged nach Sieben-Tore-Vorsprung nicht schlagen

Zweiter gegen Dritter in Gruppe A

Remis im Schlüsselspiel: Kiel kann Szeged nach Sieben-Tore-Vorsprung nicht schlagen

Am Ende stand nur ein Remis: Nikola Bilyk hart bedrängt.

Am Ende stand nur ein Remis: Nikola Bilyk hart bedrängt. picture alliance/dpa

Der THW Kiel hat einen möglichen Heimsieg in der Vorrunde der Handball-Champions-League verschenkt. Gegen den ungarischen Meister Pick Szeged spielte der deutsche Rekordchampion am Mittwoch nach einer zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Führung nur 32:32 (17:14). Mit acht Toren war Hendrik Pekeler bester Werfer der Gastgeber, die mit jetzt 7:3 Punkten zunächst Zweiter der Gruppe A bleiben. Für Szeged war Mario Sostaric fünfmal erfolgreich.

Nach einem temporeichen Start in die Partie leisteten sich die Kieler, die auf die in einer Corona-Quarantäne befindlichen Sander Sagosen und Steffen Weinhold verzichten mussten, eine mehr als sechsminütige Torflaute. Szeged zog in dieser Phase von 6:5 (9.) auf 10:5 (15.) davon. Mit Hilfe des siebten Feldspielers hatte der THW aber beim 11:11 in der 22. Minute wieder den Ausgleich geschafft und beim 14:13 (26.) die Führung übernommen.

Der Vorsprung der "Zebras" wuchs beim 25:18 (41.) auf sieben Tore an. Szeged gab sich nicht auf und schaffte beim 32:32 (59.) wieder den Ausgleich. Die letzte Chance auf den THW-Sieg war dahin, als der Wurf von Harald Reinkind von Szegeds Schlussmann Mirko Alilovic abgewehrt wurde. Am Sonntag (14 Uhr/TV: Sky) wartet auf die Kieler das Liga-Heimspiel gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter SC Magdeburg.

Gruppe A, 6. Spieltag

THW Kiel - Pick Szeged 32:32 (17:14)

Tore THW Kiel: Pekeler 8, Bilyk 7, Reinkind 5, Ekberg 4/1, M. Landin 4, Zarabec 2, Duvnjak 1, Wiencek 1; Pick Szeged: Sostaric 5, Garciandia Alustiza 4, Mackovsek 4, Martins Soares 4, Banhidi 3, Bodo 3, Frimmel 3, Blonz 2, Radivojevic 2, Tönnesen 2; Schiedsrichter: Boris Mandak (Slowakei)/Mario Rudinsky (Slowakei); Strafminuten: 8 / 6; Disqualifikation: - / -