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Kerber glückt der Start in Berlin - Nun wartet Azarenka

WTA in Berlin

Kerber glückt der Start in Berlin - Nun wartet Azarenka

In Berlin eine Runde weiter: Angelique Kerber.

In Berlin eine Runde weiter: Angelique Kerber. imago images

Angelique Kerber hat beim Rasen-Turnier in Berlin das Achtelfinale erreicht. Deutschlands beste Tennisspielerin setzte sich am Dienstag in ihrem Auftaktspiel gegen die Japananerin Misaki Doi mit 6:2, 6:1 durch. Die Kielerin trifft nun auf Viktoria Azarenka aus Belarus.

"Das war ein guter Auftakt in die Rasen-Saison. Ich habe mich sofort gut gefühlt und hoffe, dass ich noch mehr Spiele hier haben werde", sagte die dreimalige Grand-Slam-Turnier-Gewinnerin. "Zwei Turniere in Folge in Deutschland zu spielen bedeutet mir eine Menge." Ab 21. Juni tritt sie in Bad Homburg an.

Kerber ließ auf ihrem Lieblingsbelag von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie diese Partie gewinnen wird. Ihrer Kontrahentin war die 33-Jährige in allen Belangen überlegen. Nach genau einer Stunde hatte sie ihre Aufgabe erledigt.

Gegen Doi hatte Kerber bei den Australian Open 2016 in der ersten Runde einen Matchball abwehren müssen, ehe sie das Turnier und ihren ersten Grand-Slam-Titel gewann. "Natürlich hat jeder dieses Match im Kopf. Das werde ich auch nie vergessen, aber es geht ja immer bei Null los, und darauf war ich mehr konzentriert", erklärte Kerber.

Gegenüber ihren Auftritten auf Sand war die Wimbledon-Siegerin von 2018 nicht wiederzuerkennen. "Das Selbstvertrauen ist auf Rasen einfach ein anderes. Ich habe in der Vorbereitung vor allem auf Aufschlag und Return geachtet."

Ihre nächste Gegnerin Azarenka hatte sich zuvor gegen Andrea Petkovic 6:4, 7:6 (7:2) durchgesetzt. Die Darmstädterin war schon am Montag in der ersten Runde des Doppels an der Seite der ehemaligen Wimbledon-Siegerin Garbine Muguruza aus Spanien gescheitert.

Die Nummer 129 der Weltrangliste wird sich jetzt ab 21. Juni in Bad Homburg weiter auf Wimbledon vorbereiten. "Mein Körper ist seit Dezember in super Form. Außer einem Hexenschuss im April hatte ich keine Beschwerden", sagte die Hessin.

dpa