Bundesliga

Keine Strafe für "Rasen-Ramponierer" Hitz

Augsburg: DFB-Sportgericht ermittelt nicht

Keine Strafe für "Rasen-Ramponierer" Hitz

Auch im nächsten Spiel gegen Schalke spielberechtigt: FCA-Torwart Marwin Hitz.

Auch im nächsten Spiel gegen Schalke spielberechtigt: FCA-Torwart Marwin Hitz. picture alliance

Den nassen Rasen neben dem Elfmeterpunkt hatte Hitz in der 57. Minute der Partie in Köln reichlich ramponiert, Modeste verlor den Halt, der Schweizer parierte beim Stand von 0:0 den Strafstoß (58.). "Das war sicher nicht die fairste Aktion. Ich würde das wahrscheinlich auch nicht wieder machen. Ich wollte den Schützen irritieren und habe ein bisschen am Rasen hin- und hergemacht, so ein bisschen gestampft", ließ Hitz wissen. Der Torwart hatte sich noch am Samstagabend via Twitter entschuldigt.

"Es war ein sehr intensives Spiel, da kommt vieles zusammen, das muss ich ehrlich zugeben. Man denkt, dass es kein Elfmeter war, dass man irgendwas versuchen muss. Es ist auch keine Schande, wenn man da ein bisschen rumspielt", versuchte Hitz die Aktion vor dem Strafstoß zu erklären. Erklären muss er sich aber nicht vor dem DFB-Sportgericht, das nicht gegen ihn vorgehen wird.

Der DFB verweist gegenüber dem SID auf die FIFA-Statuten, die nachträgliche Ermittlungen nur bei einem "krass sportwidrigen Verhalten" erlaubt. Bei Hitz handele es sich aber nur um ein "unsportliches Verhalten", sodass das Sportgericht nicht gegen den FCA-Torwart vorgehen kann.

nik

Bilder zur Partie 1. FC Köln - FC Augsburg