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Keine Bundesliga mehr in Bad Neuenahr

Sindelfingen könnte vom Rückzug profitieren

Keine Bundesliga mehr in Bad Neuenahr

Sie hat den SC bereits verlassen: Torfrau Almuth Schult.

Sie hat den SC bereits verlassen: Torfrau Almuth Schult. imago

Bad Neuenahr hatte im Mai aufgrund seiner schlechten wirtschaftlichen Situation einen Insolvenzantrag gestellt und war daher vor einer ungewissen Zukunft gestanden. Bis zuletzt hatte man gehofft, dass der Zwangsabstieg vermieden werden kann - auch beim DFB. So hatte Heike Ullrich, die als DFB-Abteilungsleiterin für den Spielbetrieb zuständig ist, erklärt: "Wir wünschen uns natürlich für einen Traditionsverein wie Bad Neuenahr, dass er es trotz des beantragten Insolvenzverfahrens schafft, kurzfristig Partner zu finden, die mit dem dann konsolidierten Verein in eine neue Bundesligasaison gehen."

Dieser Wunsch blieb jedoch unerfüllt, wie der Klub am Donnerstag bekannt gab. "Nach vielen Gesprächen mit bisherigen und potenziellen Sponsoren wurde jetzt aber klar, dass ein Etat für die erste Bundesliga nicht zu stemmen ist", ließ der Tabellensiebte der abgelaufenen Saison auf seiner vereinseigenen Website wissen. Der SC möchte nun einen "Neustart wagen" und dabei auf die eigene "hervorragende Jugend- und Nachwuchsarbeit setzen". In welcher Liga das geschehen soll, wurde nicht erklärt. Das soll aber nach Angaben des Vereins in den kommenden Tagen geschehen.

Durch die Geschehnisse darf sich nun der sportlich abgestiegene VfL Sindelfingen wieder Hoffnungen machen, auch in der kommenden Spielzeit erstklassig zu spielen.