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Kein Rücktritt: Bale will weitermachen "solange ich erwünscht bin"

Wales-Star musste zur Halbzeit raus

Kein Rücktritt: Bale will weitermachen "solange ich erwünscht bin"

Verabschiedete sich nach dem WM-Aus in Katar von den walisischen Fans: Gareth Bale.

Verabschiedete sich nach dem WM-Aus in Katar von den walisischen Fans: Gareth Bale. IMAGO/Colorsport

"Es gibt gute und schlechte Spiele, aber wir haben unsere eigenen Erwartungen bei diesem Turnier nicht erfüllt", meinte Bale gegenüber der BBC. "Natürlich wollten wir auch die Gruppenphase überstehen, natürlich hätten wir gerne besser spielen und mehr Chancen kreieren wollen. Aber Fußball ist manchmal auch schwierig", so der 33-Jährige weiter. 

Gruppe B - 3. Spieltag

Für den Wales-Kapitän selbst endete die Partie gegen England (0:3) schon nach der ersten Hälfte als es noch 0:0 stand. Die drei Gegentore musste der mittlerweile für den Los Angeles FC in der MLS aktive Offensivakteur daher allesamt von der Bank aus verfolgen. Eine Blessur im hinteren Bereich der Oberschenkelmuskulatur plagte Bale, der - wie das gesamte Waliser Team - in der ersten Hälfte offensiv komplett harmlos geblieben war. 

Bales Stolz und die Zukunftsfrage

Obwohl Bale sich nach dem Aus durchaus emotional präsentierte, versuchte er das Scheitern in Katar auch in den Gesamtkontext einzuordnen: "Jeder ist jetzt enttäuscht, aber es war auch eine massive Erfahrung für uns. Daher werden wir dennoch unseren Kopf hochhalten, wenn wir wieder aus der Kabine kommen - und stolz auf das Erreichte sein. Wenn man uns vor zwei Jahren erzählt hätte, dass wir bei der WM spielen werden, hätten wir uns alle kneifen müssen." So hatte sich Wales erst in den Play-offs gegen die Ukraine (1:0) zum zweiten Mal überhaupt (nach 1958 in Schweden) die Teilnahme an einer WM-Endrunde gesichert.

Auch zu seiner eigenen Zukunft im Team der Dragons äußerte sich Bale. "Ich möchte solange weitermachen, wie ich kann, und solange ich erwünscht bin. Es ist ein schwieriger Moment gerade jetzt, aber wir werden wiederkommen", meinte er. Inwieweit - oder ob überhaupt - der neue Rekordnationalspieler seines Landes aber auch in den Zukunftsplänen der Dragons eine Rolle spielen wird, steht auf einem anderen Blatt. 

jom

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