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Golf, US Open: Kaymer scheitert am Cut - Jäger hat Spitze im Blick

Tag 2 der US Open in Mamaroneck: Debakel für Spieth und Garcia

Kaymer scheitert am Cut - Jäger hat die Spitze im Blick

Stephan Jäger

In Tuchfühlung zu den Besten: Stephan Jäger. getty images

Als der Münchner Jäger ins Klubhaus im Winged Foot Golf Club in Mamaroneck/New York kam, lag er mit 141 Schlägen auf dem geteilten elften Rang mit insgesamt einem Schlag über dem Platzstandard. Am Ende des Freitags war es dann der zwölfte Platz. Jäger fand sich beispielsweise gleichauf mit dem Spanier Jon Rahm oder Bubba Watson (der US-Amerikaner wäre am Donnerstag wegen eines Hurricanes in seiner Heimatstadt beinahe abgereist), war zwei Schläge besser als der Weltranglistenerste und Fed-Ex-Cup-Sieger Dustin Johnson (+3).

Kaymer: Zu viele Bogeys auf der Back 9

Um einen Schlag zu schlecht für den Cut war indes Jägers Landsmann Martin Kaymer. Der US-Open-Sieger von 2014 startete an Loch 1 direkt mit einem Bogey, weitere musste er an der 7 und 8 hinnehmen. Dann folgte direkt ein Hoffnungsschimmer für den ehemaligen Weltranglistenersten: Auf der neunten Spielbahn gelang ihm das ersehnte erste Birdie.

Bei windigem Wetter, schnelleren Grüns und schwereren Fahnen-Platzierungen sollte es aber nur ein kurzer Lichtblick für den zweimaligen Major-Gewinner bleiben. Auf Bahn 11, 14, 17 und 18 folgten weitere Bogeys für den Weltranglisten-87. auf einem der schwersten Kurse der Welt. Am Ende summierte Kaymer 76 Schläge und lag damit bei +7.

Spieth und Garcia gehen unter

Während der Rheinländer im Klubhaus noch abwarten musste, war für andere prominente Spieler nach dem 18. Loch längst klar, dass es mit Golf am Wochenende nichts werden würde. So leistete sich beispielsweise der US-Amerikaner Jordan Spieth ebenso eine 81 (+11!) wie der Spanier Sergio Garcia. Golf-Ikone Tiger Woods, Promi-Linkshänder Phil Mickelson oder Titelverteidiger Gary Woodland - sie alle scheiterten mehr oder weniger deutlich am Cut, den Ricky Fowler trotz einer 77 am Freitag mit Ach und Krach schaffte. Er war eben genau einen Schlag besser als Kaymer.

In Führung auf halber Strecke liegt nach einem Birdie am 18. Loch Patrick Reed (USA, -4), gefolgt von seinem Landsmann Bryson DeChambeau (-3), dem mit einer 68 die beste Runde des Tages gelang. Als 34. ist auch der Österreicher Bernd Wiesberger nach einem guten zweiten Tag in der zweiten Turnierhälfte mit dabei.

aho/sid

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