Bundesliga

Kaum Gespräche mit Magath

Podolski äußert sich zu seiner Situation bei den Bayern

Kaum Gespräche mit Magath

Münchner mit Kölner Herz. Lukas Podolski mit Freundin Monika Puchalski auf dem Oktoberfest.

Münchner mit Kölner Herz. Lukas Podolski mit Freundin Monika Puchalski auf dem Oktoberfest. imago

Magath gebe im Gegensatz zu Bundestrainer Joachim Löw und zuvor Jürgen Klinsmann kaum Anweisungen in den Trainingseinheiten, stellte Podolski fest.

Trotz seiner bisher geringen Einsatzzeiten bei den Bayern empfindet "Poldi" seinen Wechsel als "absolut richtig" und bereut den gegangenen Schritt nicht. Gleichzeitig bestreitet der gebürtige Pole aber nicht, hin und wieder Heimweh zur rheinischen Heimat zu verspüren. "Natürlich fehlt da was," gibt Podolski zu. Der 35-malige Nationalspieler fährt in diesen Fällen "öfter" zum Münchner Flughafen und jettet zu Freunden nach Köln.

Zwar fühlt sich Podolski auf dem Platz wesentlich wohler als auf der Bank, akzeptiert aber trotzdem auch mal die Reservebank: "Ich bin 21 Jahre jung, da mache ich mir keinen Kopf, warum ich nicht jedes Spiel über 90 Minuten dabei bin," meint der dreifache WM-Torschütze.

Ein wenig verwundert registrierte der Angreifer, wie hoch die Reaktionen schlagen, wenn er Reservist ist. "Ich verstehe gar nicht, warum da immer so ein Theater gemacht wird, wenn ich mal auf der Bank sitze", sagte der Ex-Kölner, der sich jedoch "topfit" für 90 Minuten fühlt.

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Erleichtert ist der Nationalspieler darüber, dass er im Bayern-Team nicht mehr allein im Fokus der Öffentlichkeit steht. Beim 1. FC Köln stürzten sich alle Fans und Medien auf den Shootingstar - obwohl "du eine Mannschaft bist," kritisiert Podolski. Der Angreifer hängt jedoch weiter an seinem Ex-Klub, denn ein Wechsel käme für ihn nur zu zwei Vereinen in Frage. "Wenn dann Barcelona. Oder der 1. FC Köln."

Die Kritik, er und Sturmpartner Roy Makaay passten nicht zusammen, kann Podolski nicht nachvollziehen. So oft hätten sie noch gar nicht gemeinsam gespielt, sagte der frühere Kölner. "Aber wenn wir mal zusammen spielen und machen in zwei Spielen fünf Tore, sagen dieselben Leute: Das ist das neue Traumduo."