3. Liga

Markus Kauczinski lobt Thiel: "...dann brennt die Luft"

Wiesbaden beendet das Jahr mit zwei Siegen

Kauczinski lobt Distanzschütze Thiel: "... dann brennt die Luft"

Holte seinen zweiten Sieg mit dem SVWW: Trainer Markus Kauczinski.

Holte seinen zweiten Sieg mit dem SVWW: Trainer Markus Kauczinski. imago images/foto2press

Bereits beim 2:1 gegen Halle vor einer Woche entschied Gustaf Nilsson die Partie vom Punkt. Gegen Freiburgs U23 am Samstagnachmittag brachte der lange Schwede sein Team nach 20 Minuten in Führung, nachdem er selbst vorher im Strafraum gefoult wurde. Für Trainer Markus Kauczinski ein "klares Ding", schließlich hatte Sandrino Braun-Schumacher seinen Angreifer nahezu zu Boden gerungen.

In der Folge entglitt Wiesbaden allerdings die Spielkontrolle, die Breisgauer spielten mutig mit, wurden in ihrer Druckphase aber kalt erwischt: Maximilian Thiel hämmerte einen Flachschuss aus der zweiten Reihe zum 2:0 in die Maschen. "Man weiß, was Maxi für einen Fuß hat", kommentierte Kauczinski die Szene bei "MagentaSport". "Das ist eine Waffe. Wenn er ihn liegen hat, dann brennt die Luft."

"Wir waren nicht so drin, wie wir uns das vorgestellt haben"

Anschließend ein Nackenschlag für die Hausherren: Nilsson musste nach 40 Minuten ausgewechselt werden - jedoch nicht aus akuten Gründen, wie sein Trainer nach dem Spiel erklärte. Nilsson laboriere schon länger an muskulären Problemen am Oberschenkel und habe sich auswechseln lassen, um eine mögliche schwerere Verletzung zu vermeiden.

Der zweite Durchgang gefiel Kauczinski dann weit weniger, er war aus seiner Sicht "sehr zerfahren, wir haben wenig am Stück Fußball gespielt und immer wieder schnell die Bälle verloren. Wir waren nicht so drin, wie wir uns das vorgestellt haben", haderte der 51-Jährige. Freiburg bestimmte in Hälfte zwei das Spielgeschehen bis ins letzte Drittel, in dem der zweitschwächsten Offensive der 3. Liga allerdings wenig gelang. Somit fuhr Wiesbaden den zweiten Sieg unter Kauczinski ein und überwintert auf Rang acht oder neun (je nach Ausgang des Osnabrücker Spiels am Sonntag).

Transfers im Winter? Einziger Wunsch wäre der Sturm

Angesprochen auf mögliche Transfers in der Winterpause verwies der Coach auf den breiten Kader, der ihm zur Verfügung stehe, merkte aber an: "Das einzige, was wir heute gemerkt haben, ist, dass wir Gustaf Nilsson nicht gleichwertig ersetzen können. Aber es ist nicht einfach, einen Spieler seines Kalibers zu finden". Wenn sich Kauczinski also einen Spieler unter den Baum legen könnte, wäre es eine Stammkraft für die Offensive.

cpr

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