2. Bundesliga

Regensburgs Kapitän Marco Grüttner: "Wir standen da wie die Deppen"

Regensburg stellte nach dem Führungstor gegen Dresden das Spielen ein

Kapitän Grüttner: "Wir standen da wie die Deppen"

Regensburgs Kapitän Marco Grüttner war nach der 1:2-Niederlage gegen Dresden sichtlich unzufrieden.

Regensburgs Kapitän Marco Grüttner war nach der 1:2-Niederlage gegen Dresden sichtlich unzufrieden. imago images

Eigentlich verlief alles nach Plan. Regensburg spielte gegen Dresden eine starke erste Halbzeit, verpasste es allerdings, in Führung zu gehen. Der Treffer zum 1:0 in der 63. Spielminute durch Wekesser war dann als Erlöser für die Oberpfälzer gedacht.

Dieses Spiel dürfen wir niemals verlieren.

Regensburgs Kapitän Marco Grüttner zur Niederlage gegen Dresden
Spielersteckbrief Grüttner
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Saller Benedikt

2. Bundesliga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
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2
VfB Stuttgart VfB Stuttgart
44
3
Hamburger SV Hamburger SV
41

Doch statt anschließend befreit aufzuspielen, stellten die Mannen von Trainer Mersad Selimbegovic die eigenen Kombinationen ein. "Aus unerklärlichen Gründen haben wir den Gegner wieder stark gemacht", sagte nach der Partie ein sichtlich angefressener Grüttner. "Wir sind maßlos enttäuscht, dieses Spiel dürfen wir niemals verlieren."

Regensburg verpasst "riesen Schritt" zum Klassenerhalt

In der Tat hätte ein Dreier dem SSV gutgetan. Nach der 1:2-Niederlage gegen das Schlusslicht aus Dresden beträgt der Vorsprung auf Relegationsplatz 16 zwar immerhin noch komfortable acht Zähler, doch sich darauf auszuruhen wäre bei der regelmäßig punktenden Konkurrenz fahrlässig. "Es wäre ein riesen Schritt in Richtung Klassenerhalt gewesen", so Grüttner. Stattdessen standen die Oberpfälzer am Ende "wie die Deppen da".

Ähnlich sah es auch Rechtsverteidiger Benedikt Saller, der Mitte Februar seinen Vertrag in Regensburg verlängert hatte. "Gegen Dresden als Verlierer vom Platz zu gehen, fühlt sich brutal an", so der 27-Jährige.

Am Samstag mit guten Erinnerungen zu Gast im Volkspark

Für Saller ist das Spiel allerdings bereits abgehakt, viel mehr gilt jetzt der Fokus auf die kommende Aufgabe. Denn die hat es in sich. Am Samstag (13 Uhr, LIVE! bei kicker) müssen die Regensburger ins Volksparkstadion zum Hamburger SV. "Wir gehen mit Vorfreude in die neue Woche", so Saller.

Gegen den HSV soll dann vieles wieder besser laufen als zuletzt. Verstecken braucht sich der SSV Jahn jedenfalls nicht, schließlich verloren die Hamburger zuletzt in Aue (0:3) und im Derby gegen St. Pauli (0:2) zweimal in Folge. Außerdem haben die Regensburger gute Erinnerungen an den HSV: In der vergangenen Saison demütigte der Jahn die Hamburger in deren Stadion, am Ende stand aus HSV-Sicht ein 0:5 auf der Anzeigetafel. Aus den bisherigen drei Aufeinandertreffen in der 2. Bundesliga holte der HSV nur einen Punkt, beim 2:2 im Hinspiel der laufenden Saison.

kon