2. Bundesliga

"Kann es nicht erwarten": Opoku wechselt vom HSV zum FCK

Eigengewächs verlässt Hamburg

"Kann es nicht erwarten": Opoku wechselt vom HSV zum FCK

Letztes Mal im HSV-Dress: Aaron Opoku wechselt zu Lautern.

Letztes Mal im HSV-Dress: Aaron Opoku wechselt zu Lautern. IMAGO/MIS

Aaron Opoku wechselt zum 1. FC Kaiserslautern. Damit hat sich der Zweitligist gegen namhafte Konkurrenten durchgesetzt. Neben dem FCK hatten Eintracht Braunschweig und Rapid Wien ihr Interesse am Offensivspieler bekundet - wie der kicker bereits berichtete.

"Es ist alles so gekommen, wie es kommen sollte und ich bin sehr froh, dass ich jetzt in Kaiserslautern angekommen bin", wird Opoku zitiert: "Ich kann es nicht erwarten, für den FCK auf dem Betzenberg aufzulaufen und ich werde mein Bestmögliches geben, um mit meiner Mannschaft und für den Verein erfolgreich zu sein."

Er ist in der Offensive variabel einsetzbar und wird unser Spiel unberechenbarer machen.

FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen

Opoku schloss sich 2011 der Jugend des HSV an und durchlief alle Nachwuchsteams der Hanseaten. In der Saison 2018/19 erhielt der 1,86 Meter große Offensivspieler seinen ersten Profivertrag bei den Hamburgern, ehe er für eine Spielzeit an Hansa Rostock verliehen wurde. Nach einem Jahr in Liga 3 folgten dann weitere Leihgeschäfte.

Zunächst ging es eine Saison zu Jahn Regensburg, in der er ein Tor und zwei Vorlagen auf sein Konto verbuchen konnte. Anschließend kehrte Opoku nach einem Leihjahr beim VfL Osnabrück zurück zum HSV, wo er aufgrund der Konkurrenzsituation allerdings nicht über Jokereinsätze hinauskam. Nun wechselt der Deutsch-Ghanaer fest zum Ligakonkurrenten Kaiserslautern.

"Wir freuen uns, dass wir mit Aaron Opoku einen schnellen Umschaltspieler und einen hervorragenden Vorlagengeber für uns gewinnen konnten, der auch noch torgefährlich werden kann", sagt FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen: "Er ist in der Offensive variabel einsetzbar und wird unser Spiel unberechenbarer machen. Wir sind froh, dass Aaron sich voll und ganz mit unserem Weg und unseren Zielen identifiziert und bei unserer Entwicklung mithelfen möchte."

Noch vier Spiele gesperrt

Opoku erzielte in insgesamt 25 Spielen in der 2. Bundesliga ein Tor und zwei Vorlagen (Regensburg) und konnte in 65 Drittligapartien acht Tore und 21 Vorlagen (3/15 Osnabrück; 5/6 Rostock) beisteuern.

Direkt helfen kann der gebürtige Hamburger seinem neuen Arbeitgeber allerdings nicht. Nach seiner Roten Karte im Spiel gegen Darmstadt 98 wird Opoku noch für vier Spiele gesperrt fehlen. Mögliche Rückkehr? Beim Auswärtsspiel in Hamburg Anfang Oktober.

msc

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