Bundesliga

FC Bayerns "Vorteil": Kahns kleiner Seitenhieb Richtung PSG

Vorstandschef über Bayerns "Wettbewerbsnachteil"

Kahns kleiner Seitenhieb Richtung PSG

Sieht eine gewachsene Erfolgskultur beim FC Bayern: Oliver Kahn.

Sieht eine gewachsene Erfolgskultur beim FC Bayern: Oliver Kahn. imago images

Trotz der massiven Umsatzeinbußen seit Beginn der Corona-Pandemie sieht der FC Bayern seine großen sportlichen Ziele nicht gefährdet. Auch der Champions-League-Titel sei mit dem aktuellen Kader "absolut zu erreichen", betonte Oliver Kahn am Montag in München - trotz ungleicher Voraussetzungen im internationalen Konkurrenzkampf.

Der Nachfolger von Karl-Heinz Rummenigge als Vorstandsvorsitzender sprach von einem "Wettbewerbsnachteil, den wir auch in der Bundesliga haben", und verwies dabei etwa auf die "Einnahmen im TV-Bereich", die in der Premier League deutlich über denen in Deutschland liegen.

Aber: "Der FC Bayern hat es immer wieder geschafft, diesen Wettbewerbsnachteil durch die Erfolgskultur, diese Siegesfähigkeit, die die Mannschaft des FC Bayern auszeichnet, zu kompensieren", so Kahn. "Das ist unser Wettbewerbsvorteil, den man nicht so einfach kopieren kann."

Sein kleiner Seitenhieb: "Bei Paris St. Germain werden sicherlich Unsummen investiert, aber es ist eben bis heute noch nicht gelungen, die Champions League zu gewinnen" - mangels gewachsener Erfolgskultur, wie Kahn damit wohl sagen wollte. "Deswegen ist mir nicht bange, auf Basis wirtschaftlicher Stabilität erfolgreich zu sein." Das werde auch in Zukunft das Münchner Credo bleiben.

jpe

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