Bundesliga

Kahn: Nein zum FC

Köln: Ex-Keeper sagt ab

Kahn: Nein zum FC

Studium statt Management: Oliver Kahn.

Studium statt Management: Oliver Kahn. imago

Kahn arbeitet an der Universität Schloss Seeburg an seinem Master of Business Administration.

Nachdem mit Kahn, Bremens Klaus Allofs und nun auch mit Dietmar Beiersdorfer (Red Bull) drei Kandidaten offiziell abgesagt haben, kann man zwei weitere streichen: DFB-Sportdirektor Matthias Sammer erklärte gegenüber dem kicker, dass der FC für ihn "kein Thema" sei. Schalkes Horst Heldt, bei dem angefragt wurde, hat ebenfalls keine Wechselambitionen gen Köln. Da Hannovers Jörg Schmadtke, der Prototyp des gesuchten Mannes, dazu tendieren soll, seinen Vertrag dort zu verlängern, engt sich der Kandidatenkreis deutlich ein: Neben Jan Schindelmeiser (zuletzt Hoffenheim), mit dem bereits gesprochen wurde, bleiben noch die intern gehandelten Gerhard Poschner und Oliver Kreuzer. Dass Poschner vergangene Saison bei Real Saragossa bewiesen hat, dass er als Retter taugt, später aber kündigte, weil er sein Konzept nicht umsetzen durfte, macht den ehemaligen Stuttgarter nicht uninteressant. Oliver Kreuzer (Sturm Graz) gilt als klassischer Manager, nicht als der umfassend arbeitende Sportdirektor. Er soll nur Außenseiterchancen besitzen. Darin, dass es womöglich keine schnelle Lösung gibt, sieht der mit der Suche beauftragte Geschäftsführer Claus Horstmann kein Problem.