Bundesliga

Kahn: Bestraft und einsichtig

München: Keeper fehlt in Berlin

Kahn: Bestraft und einsichtig

Oliver Kahn

Pause im Advent: Bayern Münchens Torhüter Oliver Kahn. imago

Spekulationen, wonach die Strafe auf Grund Kahns frühzeitigen Abschieds von der Weihnachtsfeier des FC Bayern ausgesprochen wurde, widersprach der Keeper. "Das hängt sicherlich nicht zusammen", ist er überzeugt.

Der ehemalige Nationaltorhüter zeigte sich jedenfalls einsichtig und akzeptierte die Sperre. "Ich bin nicht ganz so überrascht. Ich verstehe das. Disziplin ist oberstes Gebot", erklärte er am Dienstag in München.

Kahn hatte am Montag für Aufsehen gesorgt, als er in einem kicker-Interview Klartext redete. Nun kündigte er an, sich künftig "mit öffentlichen Äußerungen" zurückhalten zu wollen: "Ich bin der Letzte, der nicht erkennt, wenn er über das Ziel hinausschießt und da oder dort mal einen Fehler gemacht hat. Ich bin jemand, der das einsieht und dann versucht, es in Zukunft besser zu machen."

Bislang bestritt der 38-Jährige 543 Spiele in der Bundesliga. In der laufenden Saison absolvierte Kahn erst zwölf Spiele, da er sich in den USA einer Ellbogen-Operation unterziehen musste und einige Wochen nicht zur Verfügung stand.

In Berlin kommt wieder "Kronprinz" Michael Rensing zum Zug, der Kahn in der kommenden Spielzeit ohnehin ablösen soll. Im abschließenden und entscheidenen UEFA-Cup-Gruppenspiel gegen Aris Saloniki am 19.12. rechnet Kahn wieder mit seinem Einsatz.