Bundesliga

FC Bayern: Kahn erklärt "schmerzenden" Süle-Abgang

Bayern-Boss betont "Wertschätzung"

Kahn erklärt "schmerzenden" Süle-Abgang

Fand mit dem FC Bayern nach monatelangen Gesprächen nicht zusammen: Niklas Süle.

Fand mit dem FC Bayern nach monatelangen Gesprächen nicht zusammen: Niklas Süle. imago images/Laci Perenyi

Oliver Kahn hält das Angebot, das der FC Bayern Niklas Süle zur Verlängerung seines auslaufenden Vertrags unterbreitet hat, für "sehr gut", Süle aber fand es offenbar nicht gut genug: Am Mittwoch bestätigte der Vorstandschef, dass der Rekordmeister wie im Vorjahr einen namhaften Verteidiger am Saisonende ablösefrei verlieren wird.

Damals hatten die Bayern ihre Offerte für David Alaba irgendwann zurückgezogen, diesmal machte die Spielerseite den Abschied amtlich: Der 26-jährige Nationalspieler habe den Bayern nach "über Monate" laufenden Gesprächen mitgeteilt, dass er den vorliegenden neuen Vertrag nicht unterschreiben werde, so Kahn. "Jetzt wissen wir, wie die Situation ist. Das hat sich im Laufe der letzten Tage so ergeben."

Kahn verweist auf den "wirtschaftlichen Rahmen"

Auf die Frage, ob der Abgang schmerze, antwortete Kahn: "Ja, natürlich." Süle gehöre "zu den besten Innenverteidigern, die es im Moment gibt", und diese "Wertschätzung" habe man ihm auch entgegengebracht. Letztlich sei es die Entscheidung des Spielers gewesen. "Wir haben einen wirtschaftlichen Rahmen, in dem wir uns bewegen müssen."

Während Süle unter anderem mit Newcastle United in Verbindung gebracht wird, werden in München die nach jetzigem Stand ebenfalls ablösefreien Chelsea-Innenverteidiger Antonio Rüdiger und Andreas Christensen gehandelt.

Kahn wollte am Mittwoch keinerlei Namen kommentieren. "Natürlich beschäftigen wir uns mit Spielern", sagte er nur.

jpe

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