Bundesliga

Kabaks Spuckeinlage gegen Augustinsson wird vom DFB untersucht

Beim 1:3 der Schalker gegen Bremen

Kabaks Spuckeinlage gegen Augustinsson wird vom DFB untersucht

Seine Spuck-Aktion aus dem Bremen-Spiel wird untersucht: Ozan Kabak.

Seine Spuck-Aktion aus dem Bremen-Spiel wird untersucht: Ozan Kabak. imago images

Kabak hatte sich noch am Abend bei seinem Gegenspieler Ludwig Augustinsson entschuldigt, nachdem er ihn im Spiel angespuckt hatte. "Es war keine Absicht, die Sicht von außen täuscht", schrieb der türkische Nationalspieler bei Twitter: "Ich habe so etwas noch nie gemacht und werde es auch niemals tun, da es einfach unsportlich ist. In jedem Fall, Entschuldigung an Ludwig."

Die Szene hatte nach dem Spiel für einige Aufregung gesorgt. "Ich weiß, dass die Situation auf Schalke unruhig ist. Aber das ist ein Unding und eine klare Rote Karte", sagte Werder-Trainer Florian Kohfeldt direkt nach Abpfiff bei Sky.

Dass er Augustinsson anspuckte, sah Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart) nicht. Der betroffene Bremer Spieler hatte dies in der Hitze des Gefechts ebenfalls nicht mitbekommen, doch wurde er nach Schlusspfiff mit den Bildern konfrontiert. "Das ist natürlich kein Fairplay", sagte der 26-jährige Schwede.

Kabak sah in dem Krisenduell am Samstagabend gegen Werder in der Schlussphase wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte und wird den Schalkern beim Auswärtsspiel in Leipzig am kommenden Samstag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) ohnehin fehlen. Möglicherweise müssen die Königsblauen sogar länger ohne den Defensivspieler auskommen.

Zugleich war es das letzte Spiel von Schalkes Trainer David Wagner, der am Sonntagmorgen von den Knappen freigestellt wurde.

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bst

Bilder zur Partie FC Schalke 04 - Werder Bremen