Bundesliga

1. FC Kölns Trainer Gisdol schwärmt vom VfL Wolfsburg

Köln: Trainer vor seinem 50. Bundesliga-Spiel mit dem FC

Jubilar Gisdol schwärmt vom VfL Wolfsburg

Kölns Trainer Markus Gisdol sitzt zum 50. Mal in der Bundesliga auf der FC-Bank.

Kölns Trainer Markus Gisdol sitzt zum 50. Mal in der Bundesliga auf der FC-Bank. imago images

52 Zähler (13 Siege, 13 Unentschieden) holte Gisdol in den bisherigen 49 Spielen bei 23 Niederlagen mit dem 1. FC Köln.

Gisdol: "Die Aufgabe wird knifflig"

Ausgerechnet jetzt steht der FC vor einer fast unlösbaren Aufgabe. Der Trainer schwärmt selbst in den höchsten Tönen vom VfL Wolfsburg: "Die Herausforderung könnte nicht größer sein. Wolfsburg hat mit Leipzig zusammen das vielleicht beste Gegenpressing der Liga. Sie spielen gegen den Ball sehr diszipliniert und in der Offensive sehr kreativ. Ihre Saison ist herausragend. Sie sind sehr konstant. Die Aufgabe wird knifflig."

Das Rezept gegen diese Wolfsburger klingt knackig kurz, muss aber in jeder Sekunde der 90 Minuten befolgt werden, damit man am Ende möglicherweise eine Überraschung geschafft hat: "Wir müssen einen guten Zugriff gegen das Wolfsburger Spiel finden und auf die Umschaltmomente nach Ballgewinnen achten. Es ist eine richtig gute Leistung gefragt."

Kainz dürfte im Kader stehen

Drei offene Fragen bleiben für die Formation am Samstag: Florian Kainz, Sebastian Andersson und Sebastiaan Bornauw, die allesamt im Training stehen - mit mehr oder weniger individueller Belastungssteuerung allerdings. Bei Kainz herrscht fast Normalität. Gisdol: "Florian Kainz hat in der Länderspielpause weitere Fortschritte gemacht. Natürlich ist der Rhythmus noch nicht ganz da, aber er präsentiert sich gut. Es ist eine Überlegung, ob er am Samstag eine Option für den Kader sein kann." Die Tendenz geht zu dieser Lösung, möglicherweise sogar für die Startformation.

Die Situation von Andersson beschreibt Gisdol als "ähnlich wie bei Florian". Allerdings geht die Steuerung beim Schweden eindeutig in Richtung Schonung und weniger Belastung. Immerhin: "Wir warten die verbleibenden Einheiten ab und schauen dann, ob wir ihn mitnehmen können", so der Trainer.

Bei Bornauw besteht wenig Hoffnung

Ein dritter Leistungsträger, der seit Wochen fehlt, ist Sebastiaan Bornauw. Beim Innenverteidiger besteht wenig Hoffnung, dass er nach seiner Rückenverletzung wieder mitmischen kann. Gisdol: "Er hat sehr großen körperlichen Rückstand aufholen müssen. Bei ihm ist es noch zu früh für eine Prognose, ob er am Samstag eine Alternative sein kann."

Wer immer auch spielt, was immer auch geschieht: Der Trainer weigert sich, die Ergebnisse der Konkurrenz in die Bewertung der Situation einfließen zu lassen. Nach dem 2:2 gegen Dortmund und den Siegen der Konkurrenz aus Berlin und Mainz rutschte der FC bekanntlich auf Platz 16. Gisdol fast trotzig: "Wir bewerten unsere Leistungen nicht nach den Ergebnissen anderer Mannschaften. Wir müssen uns auf das konzentrieren, was wir selbst beeinflussen können. Das ist der beste Weg."

Eli

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