Europa League

Jörg Siebenhandl: "Man spielt ja Fußball, um genau solche Spiele zu haben"

Auf Sturm wartet in der Europa League eine Hammergruppe

Jörg Siebenhandl: "Man spielt ja Fußball, um genau solche Spiele zu haben"

Auf Jörg Siebenhandl dürfte in den kommenden Wochen viel Arbeit warten.

Auf Jörg Siebenhandl dürfte in den kommenden Wochen viel Arbeit warten. GEPA Pictures

Der Saisonstart des SK Sturm, er kann durchaus als gelungen bezeichnet werden. In der Liga liegen die Grazer hinter Serienmeister Red Bull Salzburg auf dem zweiten Platz, im Cup gab es in der ersten Runde einen souveränen 9:0-Auswärtserfolg bei Stadl-Paura und auch international lief es für das Team von Christian Ilzer bislang nach Plan. Durch einen souveränen 5:1-Gesamterfolg über NS Mura qualifizierten sich die "Blackies" erstmals seit zehn Jahren wieder für die Europa-League-Gruppenphase, haben in dieser mit AS Monaco, PSV Eindhoven und Real Sociedad aber drei äußerst große Hürden vor der Brust.

EL-Auftakt

"Das ist eine richtig coole Plattform mit sehr guten europäischen Mannschaften - das zeigt auch unsere Gruppe", meint Tormann Jörg Siebenhandl auf der Vereinshomepage. Das Ziel des 31-Jährigen ist trotz der Außenseiterrolle der Steirer klar: "Wir haben sehr starke Gegner vor uns, aber auch da wollen wir punkten. Wenn du in der Gruppenphase stehst, willst du natürlich international überwintern. Seit heuer gibt es drei Plätze dafür, einen davon wollen wir erreichen." 

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Die acht Gruppensieger der Europa League qualifizieren sich direkt für das Achtelfinale, die Gruppenzweiten werden vor der Runde der letzten 16 in einem Play-off-Duell gegen die acht drittplatzierten Teams der Champion-League-Gruppenphase antreten. Auf die Gruppendritten der Europa League warten ebenfalls in einer Play-off-Begegnung die Gruppenzweiten der Conference League, der Sieger steht anschließend im Achtelfinale dieses neu geschaffenen Klubwettbewerbs.

Siebenhandl geht von ausverkauftem Haus aus

Viele Spiele also, die in dieser Spielzeit auf Siebenhandl & Co. warten könnten. Als Ausrede soll die Doppelbelastung aber keinesfalls herhalten: "Das ist reine Kopfsache. Ich erinnere mich zurück an die Meistergruppe der Vorsaison, in der wir in fünf Wochen zehn Spiele hatten - und auch das hat in Sachen Belastung gut funktioniert. Das müssen wir in den Kopf reinbekommen.“

"Fad wird uns nicht im Herbst. Aber man spielt ja Fußball, um genau solche Spiele zu haben", freut sich der 31-Jährige auf die Gruppenphase. Ähnlich dürfte es auch den Grazer Fans gehen - knapp 10.000 Abos sind bisher für die drei Heimspiele verkauft. Siebenhandl: "Alles außer ein ausverkauftes Haus wäre schon eine Enttäuschung. Ich hoffe und gehe davon aus, dass die Begeisterung auf den Rängen spürbar ist und wir drei fantastische Heimspiele erleben. Das Echo nach dem Erreichen der Gruppenphase war schon großartig, jetzt soll das Stadion drei Mal bummvoll sein.“

nf