Europa

Jetzt bangt Yakin auch noch um Gavranovic

Schweiz vor dem Topspiel in Italien stark dezimiert

Jetzt bangt Yakin auch noch um Gavranovic

Reist mit dezimiertem Aufgebot nach Rom: Nati-Chefcoach Murat Yakin.

Reist mit dezimiertem Aufgebot nach Rom: Nati-Chefcoach Murat Yakin. imago images/Geisser

Das Lazarett der Eidgenossen ist vor dem Spitzenspiel der WM-Qualifikation in der Gruppe C prall gefüllt. Wenn es am Freitag (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) in Rom Italien gegen Schweiz heißt, sind die Voraussetzungen für die Nati also nicht die allerbesten.

Neu-Nationaltrainer Murat Yakin muss bereits auf Gladbachs Breel Embolo, Haris Seferovic (Benfica) und Eintracht-Leihgabe Steven Zuber (AEK Athen) verzichten, nun droht auch noch der Ausfall von Mario Gavranovic. Der Offensivmann, einst Mainzer und Schalker, aktuell für Kayserispor aktiv, laboriert an einer Fußprellung. Drei Tage vor dem wegweisenden Spiel in Italien wird die Zeit für ihn allmählich knapp. Zur Sicherheit machten die Eidgenossen noch einmal ein Röntgenbild vom betroffenen Fuß. Am zweiten Mannschaftstraining konnte der 31-jährige Tessiner jedenfalls noch nicht teilnehmen und saß vielmehr im Nati-Camp in Lugano auf dem Hometrainer.

Kommen Okafor oder Zeqiri zum Zug?

Sollte auch noch Gavranovic fehlen, werden die Hoffnungen der Schweizer Fußballfans wohl auf Noah Okafor (21) von RB Salzburg oder Andi Zeqiri (22) vom FC Augsburg ruhen.

Zwei Tore trennen die Squadra Azzurra und die Eidgenossen vor den abschließenden beiden Spieltagen voneinander. Italien will nach dem Verpassen der WM 2018 in Katar unbedingt dabei sein. Für die Schweiz spricht indes eine beeindruckende Bilanz: Die Nati hat nur eines der vergangenen 36 WM-Quali-Spiele verloren.

aho

Die Top-Torjäger der WM-Quali: Doppelspitze aus England und den Niederlanden