2. Bundesliga

Jaeckel nach Blitzstart und Eigentor: "Die Gefühlswelt war schwankend"

Fürth ist vorerst erster Verfolger des HSV

Jaeckel nach Blitzstart und Eigentor: "Die Gefühlswelt war schwankend"

Leitet den 3:1-Sieg gegen Regensburg ein: Paul Jaeckel.

Leitet den 3:1-Sieg gegen Regensburg ein: Paul Jaeckel. imago images

Nach einem furiosen Start der Fürther, die durch Paul Jaeckel in der dritten Minute in Führung gingen, strahlten die Franken über 30 Minuten hinweg Spielfreude und Selbstvertrauen aus und glänzten mit ansehnlichem Kombinationsspiel. "Das Spiel hat überragend für uns begonnen. Wir sind sehr gut aus der Kabine gekommen und man hat nicht gespürt, dass Länderspielpause war", so Leitl auf der Vereinswebsite.

Doch ausgerechnet der 1:0-Torschütze brachte seine Mannschaft ins Schwanken. Nach dem bitteren Eigentor des 22-Jährigen standen die Kleeblättler bis zum Ende der ersten Halbzeit unter enormen Druck und gerieten fast in Rückstand. "Die Gefühlswelt war auf jeden Fall schwankend", erklärte Jaeckel und auch Leitl stellte fest: "Mit dem ersten Schuss aufs Tor bekommen wir den Ausgleich, was gegen eine Mannschaft wie Regensburg schwierig ist."

Fürth rappelte sich in Durchgang zwei allerdings auf und fand zur anfänglichen Stärke wieder zurück: "Nachdem wir uns in der Halbzeitpause motiviert haben, ist es wieder in die richtige Spur gelaufen", erklärte Jaeckel und fuhr fort: "Wir haben gerade das Momentum ein bisschen auf unserer Seite."

Wir haben gerade das Momentum ein bisschen auf unserer Seite.

Paul Jaeckel

Sowohl Seguins Treffer, als auch Greens Geniestreich machten am Ende den Unterschied. Regensburg hätte zwar noch verkürzen können, doch Leitls Fazit fiel mehr als positiv aus: "In der Summe war es ein hochverdienter Sieg meiner Mannschaft. Wir haben es sehr gut gemacht und auch spielerisch viele gute Momente gehabt, wenn ich an das Tor von Paul Seguin denke."

Fürther Pflichttermin am Montagabend aus zwei Gründen

Durch den Sieg rückt die SpVgg in der Tabelle vorerst auf Rang zwei vor und ist der erste Verfolger des Hamburger SV. Am Montagabend wartet auf alle bei der SpVgg dann ein Pflichttermin: Erstens könnte der VfL Osnabrück mit einem Sieg an den Mittelfranken vorbeiziehen und zweitens spielen die Niedersachsen gegen den 1. FC Nürnberg. Der Club ist dann am kommenden Sonntag (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker) im prestigeträchtigen Derby der nächste Gegner der Leitl-Elf.

caz