Qualifikation

Italien und das große Zittern - England kurz vor dem Ziel

WM-Qualifikation: Die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag

Italien und das große Zittern - England kurz vor dem Ziel

Wer kommt als erster über die Ziellinie? Die Schweiz um Fabian Schär oder Italien mit Federico Chiesa (re.).

Wer kommt als erster über die Ziellinie? Die Schweiz um Fabian Schär oder Italien mit Federico Chiesa (re.). imago images/sportphoto24

Gruppe C: Kniffliges Fernduell

Bereits qualifiziert: -
Ausgangslage: Nach dem 1:1 zwischen Italien und der Schweiz in Rom fällt die Entscheidung in Gruppe C im Fernduell. Sowohl die Italiener als auch die Eidgenossen haben jeweils 15 Punkte, die Azzurri haben aber eine um zwei Tore bessere Tordifferenz und deshalb zumindest einen kleinen Vorteil. Der Nachteil ist jedoch, dass sie auswärts in Nordirland antreten müssen, während die Schweiz ein Heimspiel gegen Bulgarien hat. 
Die Nati muss entweder auf einen Patzer des Europameisters hoffen oder mindestens zwei Tore auf Italien aufholen, um die WM aus eigener Kraft zu erreichen. Knifflig wird es, sollte Italien 1:0 und die Schweiz 3:0 gewinnen. In diesem ganz speziellen Fall wären beide Teams punkt- und torgleich und hätten im direkten Vergleich zweimal remis gespielt. Dann würde die Auswärtstorregel zum Tragen kommen - und die würde der Schweiz nützen.
Ausgeschieden: Nordirland, Bulgarien, Litauen

Gruppe F: Behält Dänemark seine weiße Weste?

Bereits qualifiziert: Dänemark
Ausgangslage: In Gruppe F ist bereits alles entschieden. Dänemark reist nach Katar, während Schottland in die Hoffnungsrunde darf. Am letzten Spieltag empfangen die Bravehearts den Gruppensieger und könnten dafür sorgen, dass die Dänen, die bisher neun Siege aus neun Spielen einfuhren, die Qualifikation nicht mit 30 Punkten und einer weißen Weste beenden. 
Ausgeschieden: Israel, Österreich, Färöer, Republik Moldau

Gruppe I: England praktisch durch, theoretisch aber noch nicht

Bereits qualifiziert: -
Ausgangslage: Mit dem 5:0 über Albanien sorgte England dafür, dass in Gruppe I aus einem Dreikampf ein Zweikampf wurde. Die Albaner sind raus, England führt die Staffel mit 23 Punkten an. Polen, das seine Pflichtaufgabe in Andorra beim 4:1 locker löste, hat 20 Zähler und muss zu Hause gegen Ungarn auf jeden Fall gewinnen, soll die theoretische Chance auf Platz eins noch gewahrt werden. Damit die Polen aber noch Erster werden, müsste England jedoch in San Marino verlieren und obendrein noch eine im Vergleich zu Polen aktuell um sechs Tore bessere Tordifferenz verzocken. Sollte das passieren, dann wäre das wohl ein im Fußball noch nicht dagewesenes Wunder.
Ausgeschieden: Albanien, Ungarn, Andorra, San Marino

Hier geht's zur Lage in den Gruppen A (Portugal/Serbien), B (Spanien/Schweden) und H (Kroatien/Russland) 

drm