Champions League

Offiziell: UEFA verlegt Champions-League-Finale 2021 nach Porto

Chelsea gegen ManCity in Portugal vor Fans

Istanbul erneut im Pech: UEFA verlegt Champions-League-Finale nach Porto

Stehen sich am 29. Mai im Champions-League-Finale gegenüber: Thomas Tuchel (li., Chelsea) und Pep Guardiola (ManCity).

Stehen sich am 29. Mai im Champions-League-Finale gegenüber: Thomas Tuchel (li., Chelsea) und Pep Guardiola (ManCity). imago images

Das Champions-League-Finale findet erneut in Portugal statt - und damit erneut nicht in der Türkei. Im Vorjahr hatte die UEFA das Endspiel wegen der Corona-Pandemie von Istanbul nach Lissabon verlegt, in diesem Jahr wird der Sieger im 50.000 Zuschauer fassenden Estadio do Dragao in Porto gekürt.

Weil sich am 29. Mai (21 Uhr, LIVE! bei kicker) mit Manchester City und dem FC Chelsea zwei englische Klubs gegenüberstehen und die Türkei von der britischen Regierung auf die rote Corona-Liste gesetzt worden war, entschied sich die UEFA auch 2021 kurzfristig für einen Umzug. Die Türkei hatte bis zuletzt darum gekämpft, Gastgeber bleiben zu dürfen.

Doch nach Portugal können nicht nur die beteiligten Klubs und deren Fans, die in begrenzter Zahl beim Finale zugelassen sein sollen, leichter ein- und ausreisen, sondern auch die Mitarbeitenden der beteiligten TV-Anstalten und die Vertreter der UEFA-Sponsoren.

6000 Tickets für beide Klubs

Wie viele Zuschauer in Porto insgesamt im Stadion dabei sein dürfen, will die UEFA "zu gegebener Zeit" bekanntgeben. Beide Finalisten erhalten jeweils 6000 Tickets.

Eine Verlegung ins Londoner Wembley Stadium war gescheitert, weil die britische Regierung einer von der UEFA geforderten Ausnahmeregelung bei den Quarantänebestimmungen nicht hatte zustimmen wollen.

"Es war keine Option, den Fans die Chance zu entziehen, beim Spiel dabei zu sein", erklärte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin. "Ich bin froh, dass dieser Kompromiss gefunden wurde. Erneut haben wir uns an unsere Freunde in Portugal gewandt, um sowohl der UEFA als auch der Champions League zu helfen."

Warme Worte für Istanbul - aber noch keine Entschädigung

Für Istanbul will die UEFA nach eigenen Angaben "zukünftige Möglichkeiten" prüfen. Davon, wie im Vorjahr als Entschädigung das Champions-League-Finale des nächsten Jahres nach Istanbul zu vergeben, war am Donnerstag allerdings keine Rede. Das Finale 2022 ist in St. Petersburg vorgesehen.

"Der türkische Fußballverband und die türkischen Behörden waren stets verlässliche Partner der UEFA, und die Türkei war im Laufe der Jahre mit großartigem Erfolg Gastgeberin zahlreicher UEFA-Veranstaltungen", so Ceferin. "Ich hoffe, dass ich in nächster Zeit in Istanbul und der Türkei ein Champions-League-Finale und viele andere Veranstaltungen besuchen werde."

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jpe