Bundesliga

"Zu plakativ": Nagelsmann tadelt und schützt Sabitzer

Bayern-Neuzugang unterlief Fehler vor dem 0:2

"Ist mir zu plakativ": Nagelsmann tadelt und schützt Sabitzer

Enttäuscht über das Ergebnis und die eigene Leistung: Bayern-Sommerneuzugang Marcel Sabitzer.

Enttäuscht über das Ergebnis und die eigene Leistung: Bayern-Sommerneuzugang Marcel Sabitzer. imago images (2)

Die Kritik, die Nagelsmann auf der Pressekonferenz nach dem 1:2 in Augsburg äußerte, ging schon in seine Richtung. Doch es dauerte etwas, bis der Bayern-Coach den Namen Sabitzer auch in den Mund nahm. Nagelsmann klagte zuvor über "sehr viele Rückpässe" und wenig zielgerichtete Aktionen im zentralen Mittelfeld.

Durch den Ausfall von Joshua Kimmich, dessen erneute Quarantäne am Spieltag abermals für Diskussionen sorgte, rutschte der österreichische Nationalspieler in die Anfangsformation. Seine Chance nutzen konnte er aber nicht, hängen blieb vor allem der folgenschwere Fehler vor dem Augsburger 0:2. Nach 52 Minuten wurde der ehemalige Leipziger Kapitän durch Youngster Jamal Musiala ersetzt.

Es war eigentlich ein top Spiel für ihn, in solchen und auf dieser Position hat er in Leipzig schon viele Topspiele gemacht.

Julian Nagelsmann über Marcel Sabitzer

"Sabi ist noch nicht an seinem Leistungslimit angekommen", erklärte Nagelsmann, der sich ob der durchwachsenen Leistung doch wunderte. "Es war eigentlich ein top Spiel für ihn, in solchen und auf dieser Position hat er in Leipzig schon viele Topspiele gemacht, gegen eine ähnliche Systematik beim Gegner." Am Ende waren es aber vor allem "Räume, die er deutlich besser bespielen könnte", haderte Nagelsmann.

Auf die Szene vor dem 0:2, wo er die Kugel viel zu leicht an Andi Zeqiri verloren hatte, wollte sich sein Trainer nicht einschießen. "Es ist mir am Ende zu plakativ, diesen Ballverlust als Grund fürs Gegentor zu nehmen", stellte sich Nagelsmann vor Sabitzer: "Du kannst immer mal einen Ball verlieren, aber es geht einfach darum, wie wir darauf reagieren. Und wir reagieren einfach nicht so richtig darauf. Da ist sehr viel Daumendrücken und hoffen, dass es die anderen noch verteidigen."

msc