20:33 - 33. Spielminute

Gelbe Karte (Portugal)
Guerreiro
Portugal

20:45 - 45. Spielminute

Tor 0:1
Ricardo Quaresma
Rechtsschuss
Vorbereitung Adrien Silva
Portugal

21:10 - 52. Spielminute

Gelbe Karte (Iran)
Haji Safi
Iran

21:11 - 53. Spielminute

Foulelfmeter
Cristiano Ronaldo
verschossen
Portugal

21:13 - 54. Spielminute

Gelbe Karte (Iran)
Azmoun
Iran

21:14 - 56. Spielminute

Spielerwechsel (Iran)
Mohammadi
für Haji Safi
Iran

21:22 - 64. Spielminute

Gelbe Karte (Portugal)
Ricardo Quaresma
Portugal

21:29 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Iran)
Ghoddos
für Jahanbakhsh
Iran

21:28 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Portugal)
Bernardo Silva
für Ricardo Quaresma
Portugal

21:34 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Iran)
Ansarifard
für Ezatolahi
Iran

21:41 - 83. Spielminute

Gelbe Karte (Portugal)
Cristiano Ronaldo
Portugal

21:42 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Portugal)
Joao Moutinho
für Joao Mario
Portugal

21:52 - 90. + 3 Spielminute

Tor 1:1
Ansarifard
Handelfmeter,
Rechtsschuss
Iran

21:57 - 90. + 8 Spielminute

Gelbe Karte (Portugal)
Cedric
Portugal

21:55 - 90. + 6 Spielminute

Spielerwechsel (Portugal)
Goncalo Guedes
für Silva
Portugal

IRN

POR

Weltmeisterschaft

Nur Rang zwei: Quaresmas Kunstschuss reicht Portugal nicht

Cristiano Ronaldo verschießt Strafstoß

Nur Rang zwei: Quaresmas Kunstschuss reicht Portugal nicht

Viel Redebedarf beim Remis gegen den Iran: Pepe und Cristiano Ronaldo (v.li.).

Viel Redebedarf beim Remis gegen den Iran: Pepe und Cristiano Ronaldo (v.li.). Getty Images

Irans Nationaltrainer Carlos Queiroz, der selbst zwischen 2008 und 2010 Coach der portugiesischen Auswahl gewesen war, veränderte seine Startelf für dieses Endspiel in Gruppe B im Vergleich zum 0:1 gegen Spanien auf einer Positionen: Jahanbakhsh startete für Ansarifard.

Portugals Auswahlleiter Fernando Santos, schickte nach dem knappen 1:0 gegen Marokko drei Neue aufs Feld: Joao Moutinho, Bernardo Silva und Goncalo Guedes wurden durch Adrien Silva, Ricardo Quaresma und André Silva ersetzt.

Europameister tut sich schwer

Der Iran igelte sich im Vergleich zum zweiten Gruppenspiel gegen Spanien nicht ganz so tief in der eigenen Hälfte ein, überließ Portugal aber dennoch das Heft des Handelns. Der Europameister, der bevorzugt über links angriff, fand dementsprechend früh erste Lücken, Cristiano Ronaldo (3.) und Joao Mario (9.) fehlte es allerdings an Präzision. Der Iran versteckte sich nicht, setzte über Konter immer wieder Nadelstiche, konnte durch Amiri (7.), Rezaeian (22.), Jahanbakhsh (23.) allerdings nicht entscheidend abschließen.

Gruppe B - 3. Spieltag

Ein klassischer Quaresma

Ohne, noch wie gegen Spanien, mit sechs Mann auf der hintersten Defensivreihe zu lauern, machte Team Melli den Portugiesen das Leben schwer, verschob geschickt und griff den ballführenden Spieler konsequent an. Die Selecao wusste mit dem Platz nicht wirklich viel anzufangen und wirkte wenig zielstrebig. So musste kurz vor der Pause eine Einzelaktion herhalten: Quaresma zog von rechts ins Zentrum und brachte den Europameister aus 16 Metern per Außenristschuss mit 1:0 in Führung (45.).

Spieler des Spiels
Portugal

Ricardo Quaresma Sturm

2
Spielnote

Zu Beginn äußerst zäh, Portugals Kreativität kam kaum zur Entfaltung. Nach der Pause viele Fouls, viel Hektik - aber zumindest spannend.

4
Tore und Karten

0:1 Ricardo Quaresma (45', Rechtsschuss, Adrien Silva)

1:1 Ansarifard (90' +3, Handelfmeter, Rechtsschuss)

Iran
Iran

Beiranvand 2,5 - Rezaeian 3,5, Pouraliganji 2, Hosseini 3, Haji Safi 4,5 - Ezatolahi 2,5 , Jahanbakhsh 3,5 , Ebrahimi 4, Mehdi Taremi 3, Amiri 2,5 - Azmoun 4,5

Portugal
Portugal

Rui Patricio 3 - Cedric 4,5 , Pepe 2,5, José Fonte 4,5, Guerreiro 3 - William Carvalho 3,5, Adrien Silva 4, Ricardo Quaresma 2 , Joao Mario 5 - Silva 4,5 , Cristiano Ronaldo 4

Schiedsrichter-Team

Enrique Caceres Paraguay

4,5
Spielinfo

Stadion

Mordowia-Arena

Zuschauer

41.685

Nach dem Seitenwechsel hatte Portugal weiter mehr Ballbesitz und nach einem elfmeterwürdigen Foul von Ezatolahi an Cristiano Ronaldo die große Chance auf das 2:0. Der Gefoulte trat selbst an, wurde dieser Verantwortung jedoch nicht gerecht und scheiterte an Beiranvano (53.). Fortan wurde es hektisch: Proteste, Nickeligkeiten und Theatralik prägten in den Folgeminuten das Geschehen.

Mit zunehmender Spielzeit war der Iran gezwungen, offensiver zu agieren - zwei Tore fehlten den Asiaten zum Einzug in die Runde der letzten 16. Bis auf einen Abschluss von Ghoddos blieb Team Melli jedoch zu ungefährlich (72.).

Die Ereignisse überschlagen sich

In den Schlussminuten wurde es noch einmal spannend: Nachdem Cedric die Kugel innerhalb des Strafraums an den ausgestreckten Arm bekommen hatte, entschied Referee Caceres nach erneuter Konsultation des Videomaterials auf Elfmeter. Ansarifard stellte sich dieser Verantwortung und wurde dieser auch gerecht - 1:1 (90.+3). Nun schmissen die Queiroz-Schützlinge alles nach vorne und hatten durch Taremi, der aus fünf Metern freistehend verzog, gar noch die ganz große Chance auf den Sieg und das damit verbundene Weiterkommen (90.+4). Kurz darauf war Schluss.

Damit ist zugleich die Ausgangslage für die bevorstehenden Achtelfinals klar: Die Gruppe B schließt Portugal aufgrund des parallelen Resultats zwischen Spanien und Marokko (2:2) als Zweiter ab - und trifft damit im Moskauer Luschniki-Stadion am kommenden Sonntag (16 Uhr) auf Uruguay, den Ersten der Staffel A.

Bilder zur Partie Iran - Portugal