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Intrige? Posse um Portugals Rui Patricio

Nationaltorhüter will Vertrag auflösen

Intrige? Posse um Portugals Rui Patricio

Er will nicht mehr für Sporting spielen: Rui Patricio.

Er will nicht mehr für Sporting spielen: Rui Patricio. imago

Als Grund führte der 30-Jährige den jüngsten Skandal bei Sporting an, als vor gut zwei Wochen rund 50 vermummte Randalierer das Stadiongelände gestürmt und bis in die Spielerkabine gekommen waren. Der ehemalige Bundesliga-Profi Bas Dost erlitt dabei sogar eine Kopfverletzung. Nun nimmt Rui Patricio das zum Anlass, um den Klub verlassen zu können, für den 30-Jährigen sei das ein "gerechtfertigtes Motiv".

Sportings Präsident de Carvalho bezichtigte den Europameister am Freitag jedoch der Lüge. De Carvalho wittert eine Intrige von Patricios Berater Jorge Mendes, der den Torhüter "manipuliert", um so von einem ablösefreien Wechsel zu profitieren. Geldgier sei dabei das Motiv von Mendes, wie de Carvalho betonte: "Von den 18 Millionen Euro Ablöse, die auf dem Tisch lagen, wollte Mendes sieben Millionen für sich."

Aktuell werden mit den Wolverhampton Wanderers und SSC Neapel zwei Klubs mit Rui Patricio in Verbindung gebracht. Sporting hatte dabei am Dienstag erklärt, mit den Italienern grundsätzliche Einigkeit über einen Transfer Rui Patricios erzielt zu haben. Allerdings stiegen auch die Wolves, deren chinesische Besitzer ebenfalls von Mendes beraten werden, mittlerweile in das Pokerspiel mit ein.

drm