21:29 - 29. Spielminute

Gelbe Karte (Schachtar)
Vitao
Schachtar

21:30 - 30. Spielminute

Gelbe Karte (Inter)
Gagliardini
Inter

21:36 - 36. Spielminute

Spielerwechsel (Schachtar)
Khocholava
für Vitao
Schachtar

21:39 - 39. Spielminute

Gelbe Karte (Inter)
Hakimi
Inter

22:19 - 61. Spielminute

Gelbe Karte (Inter)
Brozovic
Inter

22:22 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Schachtar)
Alan Patrick
für Marlos
Schachtar

22:22 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Schachtar)
Solomon
für Tete
Schachtar

22:26 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Inter)
Perisic
für Young
Inter

22:33 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Inter)
A. Sanchez
für Gagliardini
Inter

22:43 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Inter)
Darmian
für Bastoni
Inter

22:43 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Inter)
d’Ambrosio
für Hakimi
Inter

22:42 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Inter)
Eriksen
für L. Martinez
Inter

22:44 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Schachtar)
Dentinho
für Taison
Schachtar

20:48 - 90. Spielminute

Gelbe Karte (Inter)
Conte
Inter

22:55 - 90. + 7 Spielminute

Gelbe Karte (Schachtar)
Trubin
Schachtar

20:48 - 90. Spielminute

Gelbe Karte (Schachtar)
Castro
Schachtar

INT

SDO

Champions League

Weil Lukaku im Weg steht: Inter geht leer aus, Donezk in die Europa League

Kuriose Szene verhindert Inters Siegtreffer in der 90. Minute.

Weil Lukaku im Weg steht: Inter geht leer aus, Donezk in die Europa League

Enttäuscht: Lautaro Martinez & Co. kamen nicht über ein 0:0 gegen Donezk hinaus. Somit schloss Inter die Gruppe B als Letzter ab.

Enttäuscht: Lautaro Martinez & Co. kamen nicht über ein 0:0 gegen Donezk hinaus. Somit schloss Inter die Gruppe B als Letzter ab. imago images

Inter-Coach Antonio Conte schickte eine gegenüber dem 3:1 gegen den FC Bologna auf drei Positionen veränderte Startelf ins Rennen: Für Vidal, Perisic und Sanchez (beide auf der Bank) durften der rechtzeitig von Knöchelproblemen genesene Barella, Young und Lautaro Martinez von Beginn an ran.

Donezks Coach Luis Manuel Ribeiro Castro hatte einigen Spielern beim 5:1-Kantersieg gegen Minaj eine Verschnaufpause gegönnt. Er nahm fünf Änderungen an seiner Startelf vor, unter anderem begannen Stepanenko und Marlos wieder. Stürmer Junior Moraes, der sich vor einer Woche gegen Real am Oberschenkel verletzt hatte, fehlte weiterhin.

Nach einem ruhigen Beginn im Norden Italiens versuchte Inter sein Glück wiederholt über den rechten Flügel. Weil Matviienko dort zweimal Barella aus den Augen verlor, wurde es einmal brandgefährlich. In der 7. Minute zimmerte Lautaro Martinez eine Hereingabe von Barella aus acht Metern an den Querbalken. Die Nerazzurri versuchten es in der Folge weiterhin viel über rechts, wo Donezk die anfänglichen Probleme mit der Zeit in den Griff bekam.

Nach Martinez' Kracher tut sich Inter schwer

Die Gäste aus der Ukraine agierten sehr abwartend und lauerten auf Konter, die sich jedoch sehr selten ergaben - weil Inter selbst auf einer kompakten Defensive aufbaute und die Lücke in der Gästeabwehr mit Geduld suchte. Hin und wieder ergaben sich so Torchancen, ohne dass Inter wirklich zwingend wurde. Beste Beispiele: Martinez' Schuss aus der Drehung 18 Meter vor dem Tor, der recht deutlich über dem Gehäuse landete (17.), oder de Vrijs Zufallschance nach einer Ecke (23.). Donezks eigenes Aufbauspiel, das Stepanenko als zentraler Part einer Dreierkette immer wieder anzukurbeln versuchte, geriet viel zu statisch, um Inter in Verlegenheit zu bringen.

Gegen Ende des ersten Durchgangs schaffte es Schachtar hin und wieder, über den schnellen Taison Umschaltmomente zu generieren. Mehr als die Distanzschüsse von Kovalenko (20.) und Dodo (40.) sprangen dabei aber nicht heraus. Auf der Gegenseite tat sich Inter mit der Zeit schwerer, offensiv gefährlich zu werden und griff ebenfalls auf letztlich harmlose Versuche aus der Distanz zurück. Weil hierbei sowohl Skriniar (31.) als auch Bastoni (42.) das Ziel verfehlten, blieb es beim torlosen Remis zur Pause.

Gruppe B

Inter startete mit mehr Power in den zweiten Abschnitt. Die ersten sechs, sieben Minuten fanden komplett in der Hälfte der Gäste statt, einmal musste Keeper Trubin sein Team vor dem Rückstand bewahren: Lukaku hatte eine Brozovic-Flanke mit dem Kopf verlängert, Trubin lenkte den Versuch über die Querlatte (53.).

Inters Offensivbemühungen wurden zielstrebiger: Immer wieder segelten Flanken in den Sechzehner, die zwar meist verteidigt wurden. Doch in der 63. Minute kam Brozovic nach einer abgewehrten Flanke aus 16 Metern zum Schuss, ein Abwehrbein rettete für Donezk. Fast im direkten Gegenzug bot sich Donezk Raum zum Kontern, der in zwei Schusschancen für Tete und Marlos mündete (64.). Es wurde nun immer interessanter, weil beide Teams einen Treffer brauchten, um den Achtelfinaleinzug klarzumachen. Beide Trainer wechselten frische Offensivmänner ein, und die Chancen häuften sich.

Lukaku steht dem Achtelfinaleinzug im Weg

So schoss Martinez nach einer Brozovic-Ecke über den Kasten (71.), dann schloss Taison einen Konter auf der Gegenseite zu harmlos ab (75.). In der Schlussphase wurde es dann hektisch: Sanchez köpfte aus elf Metern etwas zu hoch (88.), ehe sich ihm die Großchance aufs goldene Tor bot: Nach einer Ecke von rechts rauschte er heran und köpfte den Ball wuchtig in Richtung Tor. Weil allerdings Lukaku zentral vor dem Tor im Abseits stand und Sanchez' Kopfball blockte, stand dem Belgier das Entsetzen ins Gesicht geschrieben - und weiterhin die Null bei den Gästen (90.). Auch die lange Nachspielzeit brachte Inter nicht mehr den erhofften Treffer, Schiedsrichter Slavko Vincic beendete die Begegnung nach 97 Minuten.

Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Inter Mailand
Inter

S. Handanovic - Skriniar , de Vrij , Bastoni - Hakimi , Barella , Brozovic , Gagliardini , Young - R. Lukaku , L. Martinez

Schachtar Donezk
Schachtar

Trubin - Bondar , Stepanenko , Vitao - Dodo , Marlos , Kovalenko , Maycon , Matviienko - Tete , Taison

Schiedsrichter-Team
Slavko Vincic

Slavko Vincic Slowenien

Spielinfo

Stadion

Giuseppe Meazza

Somit ist klar: Inter geht komplett leer aus und ist Gruppenletzer. Donezk läuft auf Rang 3 ein und darf im kommenden Jahr immerhin in der Europa League spielen. Doch auch die Ukrainer dürften sich teilweise ärgern, die Chance auf den Achtelfinaleinzug nicht wahrgenommen zu haben. Mit dem 0:0 verhalfen beide Teams Borussia Mönchengladbach in die K.-o.-Runde der Königsklasse. Weiter geht es nun in den heimischen Ligen: Inter spielt am Sonntag (12.30 Uhr) bei Cagliari Calcio. Donezk ist eine halbe Stunde später beim FC Inhulets Petrowe am Ball.

Bilder zur Partie Inter Mailand - Schachtar Donezk